Wirtschaft
Die Ölpreise steigen leicht.
Die Ölpreise steigen leicht.(Foto: REUTERS)

Optimistische Investoren: Öl wird etwas teuer

Der US-Haushaltsstreit bleibt das bestimmende Thema an den Rohstoffmärkten. Kaum steigt die Hoffnung auf eine Lösung des Konflikts, steigen auch die Preise für Öl.

Die Ölpreise haben mit der Hoffnung auf eine Lösung im US-Haushaltsstreit leicht zugelegt. Am Votmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung 111,19 US-Dollar. Das waren 39 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls um 39 Cent auf 91,26 Dollar. "Die US-Haushaltsklippe wird weiter die Ölpreise bestimmen, bis die Probleme gelöst sind", sagte Rohstoff-Analystin Natalie Rampono von ANZ in Melbourne.

"Die jüngsten Nachrichten aus den USA haben die Risikofreude der Anleger am Ölmarkt verstärkt", beschrieb ein japanischer Rohstoffexperte die Stimmung. Es gebe etwas Hoffnung, dass Demokraten und Republikaner in letzter Minute den Haushaltsstreit beilegen und so automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen der Regierung ("Fiskalklippe") verhindern.

US-Präsident Barack Obama wird sich an diesem Freitag mit vier Top-Politikern von Demokraten und Republikanern treffen, um bis zum Jahresende doch noch eine Einigung zu erreichen. Zuvor war bekanntgeworden, dass am Sonntag das US-Repräsentantenhaus zu einer Arbeitssitzung zusammenkommen wird. Die Nachricht hatte dazu geführt, dass die US-Börsen am Donnerstag im späten Handel einen Großteil ihrer Verluste wettmachten.

Quelle: n-tv.de

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