Wirtschaft
(Foto: REUTERS)

Konjunkturoptimismus: Öl wird teurer

An den Ölmärkten dominiert am Wochenausklang Zuversicht: Die Ölpreise ziehen an.

Die Ölpreise haben am Freitag im Zuge gestiegener Risikofreude an den Finanzmärkten ins Plus gedreht. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 32 Cent auf 96,26 US-Dollar. Das Fass der Nordseesorte Brent zur März-Lieferung verteuerte sich um 35 Cent auf 113,63 Dollar.

Händler begründeten das mit positiven Nachrichten aus dem Euroraum, die den Risikoappetit der Investoren steigerten. So hat der Ifo-Index, das wichtigste Konjunkturbarometer für die deutsche Wirtschaft, im Januar überraschend deutlich zugelegt und bereits den dritten Anstieg in Folge verbuchen können. Zudem zahlten die Banken im Euroraum der Europäischen Zentralbank wesentlich mehr langfristige Notkredite zurück als erwartet worden war.

Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder stieg erneut. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 109,88 Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen