Iran als PreistreiberÖl wird teurer
Iran ist der viertgrößte Ölproduzent der Welt. Und wenn es Spannungen mit dem Westen gibt, schlägt sich das auch auf den Ölpreis nieder - wie derzeit gerade.
Die Ölpreise haben zu Wochenbeginn ihre kräftigen Gewinne vom Freitag weiter ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April kostete am Montagmorgen 80,22 Dollar. Das waren 56 Cent mehr als zum Wochenausklang. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um 57 Cent auf 78,16 Dollar.
Händler begründeten die Preissteigerungen insbesondere mit Befürchtungen, die politischen Spannungen zwischen dem Iran und der westlichen Welt könnten zunehmen. Nach jüngsten Befürchtungen, der Iran könnte bereits an einer Atombombe arbeiten, kommt ab diesem Montag der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in Wien zusammen, um die Entwicklung zu beraten. Iran ist der viertgrößte Ölproduzent der Welt.