Wirtschaft
Die Ölpumpen überschwemmen weiter den Markt mit dem schwarzen Gold.
Die Ölpumpen überschwemmen weiter den Markt mit dem schwarzen Gold.(Foto: REUTERS)

Neue Mehrjahrestiefs: Ölpreise behalten Abwärtsrichtung bei

Am Rohstoffmarkt setzt sich die Einsicht durch, dass das Öl-Überangebot auch im kommenden Jahr bestehen wird. Experten passen daraufhin ihre Prognosen zur Preisentwicklung an. Und so wird das Barrel erneut billiger.

Mit den Ölpreisen geht es weiter abwärts. Am Markt setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass es auch im kommenden Jahr ein globales Überangebot des schwarzen Goldes geben wird, nachdem aus Kreisen der OPEC weiter keine Signale einer Förderkürzung zu erkennen sind.

So sind die Preise für die US-Sorte WTI wie auch die Nordseesorte Brent auf neue Fünfjahrestiefs gefallen. Die Experten von Morgan Stanley haben zudem ihre Ölpreisprognose für die kommenden fünf Jahre gesenkt, womit sie die Sorge am Markt nur noch verstärken, dass das Erdölangebot noch einige Zeit schwer auf den Preisen lasten wird.

Für ein Barrel der Sorte WTI müssen aktuell 64,42 Dollar gezahlt werden, nach 65,84 Dollar zum US-Settlement am Freitag. Für ein Fass Brent werden 67,78 Dollar aufgerufen, nach 68,52 Dollar zum Wochenausklang.

Der Goldpreis erholt sich leicht, schafft allerdings nicht den Sprung über die wichtige Marke von 1200 Dollar. Die Feinunze kostet aktuell 1194 Dollar. Der weiterhin starke Dollar kann dagegen dem Edelmetall nichts anhaben. Normalerweise macht ein starker Dollar Gold für Investoren aus anderen Währungsbereichen unattraktiver. Da ein starker US-Arbeitsmarktbericht und ein in der Folge steigender Dollar schon erwartet worden waren, sei das Abwärtspotenzial derzeit begrenzt, heißt es.

Quelle: n-tv.de

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