Wirtschaft
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Doch keine Stabilisierung?: Ölpreise bröckeln erneut ab

Relativ stabil zeigt sich der Preis für die Öl-Leitwährung Brent am Montag zunächst - jedenfalls im Vergleich zum Kurs-Verfall der vergangenen Woche. Dennoch deutet sich schon wieder ein leichter Abwärtstrend an. Auch die "Krisenwährung" Gold verbilligt sich.

Die Ölpreise sind zu Wochenbeginn leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am späten Nachmittag 49,27 US-Dollar. Das waren 90 Cent weniger als am Freitag. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 79 Cent auf 48,34 Dollar.

Nach dem Preiseinbruch der vergangenen Monaten scheint sich die Lage am Ölmarkt etwas zu beruhigen. Seit die Preise Mitte vergangener Woche mehrjährige Tiefstände erreicht hatten, deutet sich eine Stabilisierung an. Der Markt bleibe aber überversorgt, heißt es von Rohstoffexperten der Commerzbank. Sie gehen jedoch davon aus, dass sich das hohe Angebot an Rohöl im Jahresverlauf verringern wird, weil der Preisverfall vielen Produzenten zusetzt.

Der Goldpreis hat nach dem Preisanstieg in der vergangenen Woche am Montag leicht nachgegeben. Eine Feinunze (31,1 Gramm) kostete am späten Nachmittag mit 1276 Dollar 0,3 Prozent weniger als am Freitagabend. Seit Jahresbeginn hat sich Gold um rund acht Prozent verteuert. Die Abkehr der Schweizer Notenbank vom Mindestkurs für den Euro zum Franken hatte in der vorigen Woche die Finanzmärkte durcheinandergewirbelt. Viel Anleger waren daher wieder in das als sicher geltende Gold geflohen.

Quelle: n-tv.de

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