Wirtschaft
Die Ölpreise fallen leicht, obwohl es aus China konjunkturell positives zu vermelden gibt.
Die Ölpreise fallen leicht, obwohl es aus China konjunkturell positives zu vermelden gibt.(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Chinas "kleine" Hilfe: Ölpreise drehen nach oben

Mit einem "kleinen" Konjunkturprogramm will Chinas Regierung der schwächelnden Wirtschaft unter die Arme greifen. An den Rohstoffmärkten dauert es zwar etwas, dann werden die Äußerungen aber positiv aufgenommen.

Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nach einem uneinheitlichen Auftakt erst nach unten und dann nach oben bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am Nachmittag 105,21 Dollar, ein Plus von rund 0,4 Prozent. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI kletterte um 0,3 Prozent auf 99,63 Dollar.

Nennenswerte Impulse blieben zunächst aus. Ein Belastungsfaktor am Ölmarkt bleibt die zweitgrößte Volkswirtschaft China, deren Konjunktur schon seit längerem schwächelt. Am Mittwoch hatte die Regierung ein kleines Konjunkturprogramm beschlossen, das unter anderem höhere Ausgaben für den Eisenbahnbau und Steuererleichterungen für kleinere Unternehmen vorsieht.

Marktteilnehmer zeigten sich allerdings skeptisch, ob das Programm ausreicht, um die Wirtschaft hinreichend zu stützen. China ist mit den USA der weltgrößte Ölverbraucher.

Der Goldpreis kam ebenfalls zurück. Die Feinunze kostete am Nachmittag 1285,70 Dollar und damit 0,2 Prozent weniger als noch im New Yorker Settlement.

Quelle: n-tv.de

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