Wirtschaft
Die Opec rechnet in den kommenden Jahren mit einem Rohöl-Preis von etwa 110 US-Dollar pro Fass.
Die Opec rechnet in den kommenden Jahren mit einem Rohöl-Preis von etwa 110 US-Dollar pro Fass.(Foto: picture alliance / dpa)

Gold legt nach US-Daten zu: Ölpreise erholen sich leicht

Einen Satz nach oben machen am Freitagnachmittag die Preise für Rohöl, nachdem es zuvor gen Keller gegangen war. Auch der Preis für Gold steigt - und zwar unmittelbar nach Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts.

Die Ölpreise haben am Freitag wieder leicht zugelegt. Zuvor war es erneut bergab gegangen, was Händler auf die Prognosesenkung des Ölkartells Opec zurückgeführt hatten. Am Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 83,46 US-Dollar. Das waren 60 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 59 Cent auf 78,50 Dollar.

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hatte am Vortag ihren Jahresbericht präsentiert. Darin senkte sie wegen des Schieferölbooms in den USA ihre Prognose für die zukünftige Nachfrage nach Opec-Rohöl. Allerdings rechnet die Opec ungeachtet des jüngsten Ölpreisverfalls in den kommenden Jahren mit einem Rohöl-Preis von etwa 110 US-Dollar pro Fass.

Der Goldpreis hat nach Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts weiter zugelegt. Die Beschäftigtenzahl außerhalb des Agrarsektors hat nicht so stark zugenommen wie erwartet. Eine baldige Abkehr der US-Notenbank von ihrer lockeren Geldpolitik - einer der Belastungsfaktoren für das Edelmetall - scheint damit unwahrscheinlicher. Die Feinunze kostete am Nachmittag 1153 Dollar - im asiatischen Handel hatte das Edelmetall am Freitagmorgen kurze Zeit die 1135 Dollar unterschritten.

Quelle: n-tv.de

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