Wirtschaft
Steigen die US-Ölreserven weiter?
Steigen die US-Ölreserven weiter?(Foto: picture alliance / dpa)

Es sind um die Reserven: Ölpreise geben leicht nach

Die US-Ölreserven legen die zehnte Woche in Folge zu. Daraufhin treten die zuvor gestiegenen Preise für das schwarze Gold wieder den Rückzug an. Die wieder besseren Konjunkturaussichten treiben Anleger derweil in Aktien - zulasten des Goldes.

Mit der Veröffentlichung der US-Lagerbestände kommen die Ölpreise wieder etwas zurück. Der Preis für ein Barrel der Sorte WTI fällt wieder unter die Marke von 100 Dollar und kostete aktuell 99,67 Dollar.

Die Rohöllagerbestände in den USA sind auf Wochensicht um 6,619 Millionen Barrel gestiegen. Analysten hatten einen Zuwachs um 2,8 Millionen Barrel erwartet. Wie das Department of Energy (DoE) mitteilte, erhöhten sich die Lagerbestände an Mitteldestillaten wie Diesel und leichtes Heizöl um 1,555 Millionen Barrel. Hier war ein Rückgang um 1,3 Mio Barrel erwartet worden. Dagegen sanken die Lagerbestände an bleifreiem Superbenzin stärker als erwartet. Die täglichen Rohölimporte erhöhten.

Zuvor hatte das überraschend hohe Auftragsplus der US-Industrie den Goldpreis bröckeln lassen. Die Bestellungen für langlebige Güter - von Toastern bis zu Flugzeugen - zogen um 2,2 Prozent zum Vormonat an. Ökonomen hatten nicht einmal einen halb so starken Zuwachs erwartet, nachdem es in den beiden Vormonaten wegen der zeitweise arktischen Temperaturen noch jeweils einen Rückgang gegeben hatte. Der Goldpreis fiel daraufhin bis auf 1300 Dollar je Feinunze zurück. Zur Begründung wird auch auf den stärkeren Dollar verwiesen, der Goldkäufe für Investoren aus anderen Währungsräumen weniger interessant macht.

Die Feinunze wurde am Nachmittag in London mit 1304,00 Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30.130,00 Euro.

Quelle: n-tv.de

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