Wirtschaft
Öltanks des internationalen Öl- und Gasunternehmens OMV außerhalb von Wien.
Öltanks des internationalen Öl- und Gasunternehmens OMV außerhalb von Wien.(Foto: REUTERS)

WTI und Brent nähern sich an : Ölpreise verharren auf hohem Niveau

Die erwartete konjunkturelle Erholung in den USA und die damit verbundene steigende Nachfrage nach Öl treibt den Preis für den Rohstoff in die Höhe. Die Preisdifferenz zwischen den beiden wichtigsten Ölsorten WTI und Brent schrumpft.

Die Ölpreise haben ihre deutlichen Gewinne vom Vortag halten können. Am Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 108,93 US-Dollar, 0,2 Prozent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI notierte nahezu unverändert auf 108,02 Dollar.

Wichtige Konjunkturdaten standen nicht zur Veröffentlichung an. Daher war der Handel am Ölmarkt eher ruhig. Für den jüngsten Preisauftrieb hatten am Donnerstag robuste Konjunkturzahlen aus den USA gesorgt. Daten vom Arbeitsmarkt und Frühindikatoren deuteten auf eine anhaltende konjunkturelle Erholung hin. Für den Ölmarkt könnte dies bedeuten, dass die Nachfrage aus dem größten Ölverbrauchsland der Welt von gedämpftem Niveau aus etwas anziehen könnte.

Ein weiterer Grund für den jüngsten Anstieg der Ölpreise dürfte auch der Rückgang der US-Ölreserven in den vergangenen Wochen sein. Der Brentölpreis werde aufgrund 'niedrigerer geopolitischer Risiken' etwas belastet, so Eugen Weinberg, Commerzbank-Experte. Damit hat sich die Preisdifferenz zwischen den beiden wichtigsten Ölsorten auf weniger als einen US-Dollar verringert.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Vortag im Durchschnitt 106,11 US-Dollar. Das waren 83 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartell.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen