Wirtschaft
Die Standard Bank sieht das britische Pfund unter Abwertungsdruck.
Die Standard Bank sieht das britische Pfund unter Abwertungsdruck.(Foto: picture alliance / dpa)

Euro und Dollar legen zu: Pfund droht Abwertung

Am Devisenmarkt zeigen sich Euro und Dollar stark. Der Rubel fällt dagegen wegen der anhaltenden Ölpreis-Schwäche immer weiter. Und auch das Pfund gerät unter Druck - meinen jedenfalls Experten.

Dollar und Euro haben sich am Donnerstag am Devisenmarkt gut behauptet. Die Kurse des Greenbacks und der europäischen Gemeinschaftswährung verteuerten sich um jeweils mehr als ein Prozent und nahmen damit Kurs auf ihre Rekordhochs der Vorwoche.

Der Rubel verliert dagegen immer weiter an Wert. Denn die Ölpreise brechen immer weiter ein: Am Mittwochabend rutschten sie erstmals unter 80 Dollar ab, den tiefsten Stand seit vier Jahren. Da Öl das wichtigste Exportgut Russlands ist, gibt auch die russische Währung immer stärker nach. Für zusätzliche Verunsicherung sorgten Spekulationen um neue Kämpfe zwischen ukrainischen Regierungstruppen und pro-russischen Separatisten.

Und auch um das Pfund Sterling steht es nicht gut. Die britische Währung leistet dem Euro ab sofort Gesellschaft auf der Liste jener Währungen, die nach Meinung der Standard Bank von einer Abwertung bedroht sind. Die Aussichten des US-Dollar schätzt die Bank als eher positiv denn neutral ein. Wirklich überzeugt von den Aufwertungschancen des Greenback sind die Analysten aber nur mit Blick auf das Währungspaar Dollar-Pfund Sterling.

Auch die Indikatoren für den Kurs des Pfunds zum Yen seien nunmehr bearish, heißt es. Die Bank verkauft das Pfund beim aktuellen Kurs von rund 182 Yen mit Ziel 180 Yen. Zum US-Dollar fiel das Pfund am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit 14 Monaten. Aktuell kostet ein Pfund 1,5736 Dollar.

Quelle: n-tv.de

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