Mittwoch, 25. November 2009
Jobdaten stützen: US-Börsen atmen durch
Die wichtigsten US-Aktienindizes haben vor dem Feiertag "Thanksgiving" in einem dünnen Handel gut behauptet geschlossen. Am Donnerstag bleibt die Wall Street geschlossen, am Freitag findet lediglich ein verkürzter Handel statt. Vor diesem Hintergrund fehlten bereits viele Marktteilnehmer, sagten Börsianer. Abgesehen davon hätten überwiegend positive Konjunkturdaten für gute Stimmung gesorgt. So waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der abgelaufenen Woche überraschend stark gesunken. Die Verkäufe neuer Häuser waren zudem im Oktober deutlicher gestiegen als von Experten erwartet. Der Auftragseingang für langlebige Güter war hingegen im selben Monat überraschend gesunken.
Der Dow Jones Industrial Average gewann 0,2 Prozent auf 10.464,40 Zähler. Der marktbreite S&P-500-Index legte um 0,4 Prozent auf 1110,63 Zähler zu. An der Technologiebörse Nasdaq stieg der Composite um 0,3 Prozent auf 2176,05 Punkte.
Tiffany gesucht
Microsoft gehörten mit einem Abschlag von 0,4 Prozent zu den schwächsten Werten im Dow Jones. Der Software- Konzern bekommt einen neuen Finanzchef. Chris Lidell, der seit viereinhalb Jahren bei dem Unternehmen war, wird Microsoft zum Jahresende verlassen. Als Nachfolger ist der 47-jährige Peter Klein vorgesehen.
Tiffany sprangen um 4,9 Prozent nach oben. Der Juwelier hatte nach einem überraschend positiv verlaufenen dritten Quartal seine Jahresgewinnprognose angehoben. Im abgelaufenen Jahresviertel hatte Tiffany dank des starken Auslandsumsatzes und eines soliden Starts in das Weihnachtsgeschäft mehr verdient als von Analysten erwartet.
Deere & Co. gewannen nach einem schwächeren Start schließlich 2,7 Prozent. Der weltgrößte Hersteller von Traktoren und Erntemaschinen hatte im vierten Quartal mehr verdient und umgesetzt als von Experten erwartet. Das Unternehmen blickt allerdings deutlich pessimistischer in das laufende Geschäftsjahr als Analysten.
Halliburton rutschten um 0,8 Prozent ab. Der weltweit zweitgrößte Ölfeld-Dienstleister rechnet im vierten Quartal mit negativen Auswirkungen durch eine verringerte Förderung in Mexiko. Der Gewinn je Aktie werde dadurch um zwei Cent niedriger ausfallen, hatte das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss mitgeteilt.
dpa
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