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Wally
(Foto: AP)

Fed wirkt nach: US-Börsen geben nach

Die Zweifel der US-Notenbank an ihrer lockeren Geldpolitik sorgen für fallende Kurse, auch wenn die jüngsten Verlautbarungen nicht wirklich neu sind. Erschwerend hinzu kommen aber Arbeitsmarktdaten, die die Anleger verstimmen.

Aktienanleger haben an diesem Donnerstag starke Nerven gebraucht. Eine Serie schwacher Konjunkturdaten drückte die Kurse an der Wall Street. Dazu hallte das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank vom Mittwoch nach. Freuen konnte sich, wer Staatsanleihen besitzt, denn deren Notierungen legten zu.

Vorbörslich veröffentlichte Arbeitsmarktdaten ließen die US-Aktienmärkte schon mit negativen Vorzeichen eröffnen. In der vergangenen Woche beantragten mehr Amerikaner Arbeitslosenhilfe als erwartet. Auch der Index der Frühindikatoren verfehlte die Erwartungen. Die größte Enttäuschung war aber der Philadelphia Fed Index. Dieser brach im Februar auf einen Stand von minus 12,5 ein, während Ökonomen einen Indexstand von plus 3,0 prognostiziert hatten.

Der Dow-Jones-Index fiel um 0,3 Prozent auf 13.881 Punkte. Der S&P-500 verlor 0,6 Prozent auf 1.502 Punkte und der Nasdaq-Composite 1,0 Prozent auf 3.131 Punkte. Das Umsatzvolumen war mit 0,81 Milliarden Aktien ähnlich lebhaft wie am Mittwoch, als 0,82 Milliarden Aktien gehandelt wurden.

Unter den Einzelwerten war die Wal-Mart-Aktie gefragt. Sie stieg um 1,5 Prozent. Der Einzelhandelskonzern hat im vierten Geschäftsquartal erneut mehr verdient. Zugute kam dem Konzern auch eine niedrigere Steuerquote. In den USA kletterten die Einnahmen auf vergleichbarer Basis aber nur um 1 Prozent. Marktteilnehmer werteten dies als dürftig. Sie hatten hier eher mit dem Doppelten gerechnet, Wal-Mart selbst hatte bis zu 3 Prozent für möglich gehalten. Allerdings wurde die Dividende für das laufende Jahr um 18 Prozent erhöht, der stärkste Anstieg in der Unternehmensgeschichte.

Die Titel von Verifone brachen um 42,8 Prozent ein. Der Anbieter elektronischer Bezahlsysteme hatte seinen Ausblick auf das erste Quartal gesenkt und dies unter anderem mit Projektverschiebungen bei einigen Kunden erklärt. Die Titel von Tesla fielen um 8,8 Prozent. Der Hersteller elektrisch betriebener Sportwagen hatte für sein viertes Quartal unter den Erwartungen liegende Ergebnisse gemeldet.

Aktien von Hewlett-Packard wurden in Erwartung guter Quartalszahlen gekauft und legten gegen den negativen Trend um 2,4 Prozent zu. Die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal sollten nach Börsenschluss vorgelegt werden.

Quelle: n-tv.de

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