Wirtschaft
(Foto: REUTERS)

Ruhiger Wochenausklang: Wall Street setzt sich fest

Der letzte Tag der Handelswoche dürfte in New York ohne große Bewegung verlaufen. Die Agenda ist leer. Zuletzt gute Konjunkturdaten sollten den Handel stützen.

Nach der Rekordjagd an Wall Street am Donnerstag deutet sich ein ruhiger Wochenausklang im US-Handel an. Die erstmals seit drei Wochen wieder gefallenen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe hatten am Vortag für Aufschläge am Aktienmarkt gesorgt. Der Rückgang der Erstanträge war der deutlichste seit 13 Monaten gewesen. Solche Impulse wird es am letzten Handelstag der Woche nicht geben, denn es stehen keine Termine für die Veröffentlichung von Konjunkturdaten an.

Vor diesem Hintergrund dürften auch die Umsätze deutlich zurückgehen, heißt es aus dem Handel. Die Futures auf den S&P-500 und den Nasdaq-100 zeigen sich mit einer kaum veränderten Tendenz.

Ruhig geht es am US-Anleihemarkt zu, die Notierungen zeigen sich kaum verändert. Die Rendite für die zehnjährigen Papiere notiert weiter knapp unter der Marke von 3 Prozent, die am Vortag erstmals seit September wieder erreicht wurde. Aufgrund der leeren Agenda dürfte der Handel ruhig verlaufen, so ein Teilnehmer.

Unternehmensnachrichten sind rar. Die Aktie von General Motors zeigt sich von einer Rückrufaktion des Konzerns wenig beeindruckt. Der Autobauer muss in China mehr als 1,46 Millionen Autos der Marke Chevrolet und Buick in die Werkstätten rufen. Grund sind möglicherweise defekte Halterungen der Benzinpumpe. Die Titel geben vorbörslich um 0,3 Prozent nach.

Für die Twitter-Aktie dürfte es erstmals seit fünf Handelstagen wieder nach unten gehen. Die Titel reduzieren sich vor der Startglocke um 2,7 Prozent. Am Vortag war mit 74,73 Dollar ein neues Allzeithoch markiert worden. Im laufenden Monat steht schon ein Plus von 76 Prozent zu Buche. Twitters Rally sorgt bei Investoren wie Analysten für Erstaunen. Sie fragen sich, wie ein unprofitables Unternehmen eine so hohe Bewertung rechtfertigt. "Es scheint, dass Bewertungsmetriken irrelevant sind", schrieb Blake Harper, Analyst bei Wunderlich Securities, in dieser Woche.

Quelle: n-tv.de

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