Wirtschaft
Es fehlt etwas an Impulsen - daher sollte es im New Yorker Handel ruhig zugehen.
Es fehlt etwas an Impulsen - daher sollte es im New Yorker Handel ruhig zugehen.(Foto: REUTERS)

Ruhiger Wochenstart: Wall Street wenig bewegt erwartet

Große marktbewegende Nachrichten sind zu Beginn der neuen Woche Mangelware. Die spärlichen News indes drücken eher auf die Stimmung. Für Bewegung könnten Übernahmegerüchte sorgen.

Wenig verändert dürften die US-Börsen in die neue Woche starten. Händler sprechen von fehlenden frischen Impulsen und leicht auf die Stimmung in Asien und Europa drückenden Immobiliendaten aus China. Allerdings sollte der Markt gewappnet sein für eventuelle Übernahmenachrichten, nachdem der sogenannte Merger Monday zuletzt seinem Namen oft Ehre gemacht habe.

Auf die Eröffnung lauert auch der Dax. "Dort geht es schon um die Rekordstände", sagt ein Marktteilnehmer. Sollte der S&P-500 das bisherige Allzeithoch bei 1.850 Punkten überwinden, wäre das positiv, ergänzt er. Bis dorthin fehlt ihm noch ein knappes Prozent.

Die europäischen Aktienindizes dürften sich in diesem Fall der der Wall Street mit freundlichen Kursen anschließen, erwarten auch die technischen Analysten der Commerzbank. Ein Anstieg des Dax-Futures über 9.815 Punkte löse ein neues Kaufsignal aus.

Rohstoffe und Technik

Auf Unternehmensseite sorgt der zweitgrößte US-Erdgasförderer Chesapeake Energy für Gesprächsstoff. Er ist offebar auf der Suche nach Alternativen für seinen Geschäftsbereich "Chesapeake Oilfield Services" und erwägt dabei eine Abspalung ebenso wie einen Verkauf. Im Frankfurter Handel gewinnt die Aktie 1,4 Prozent.

Weiter abwärts geht es mit der bereits seit einigen Tagen schwächelnden Apple-Aktie. Nachdem neuerliche Gespräche über Patentstreitigkeiten zwischen Apple und Samsung gescheitert sind, verliert die Apple-Aktie in Frankfurt 0,9 Prozent.

Im Fokus stehen daneben weitere Aktien aus dem Technologiesegment wie Intel, Broadcom und Qualcomm vor dem Hintergrund der derzeit in Barcelona stattfindenden Mobilfunkmesse.

Quelle: n-tv.de

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