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Dienstag, 27. Januar 2009

Hansen gegen Streiks: Bahn will verhandeln

Im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn haben Vertreter des Konzerns ihren Einigungswillen in der Tarifrunde betont und die Gewerkschaften Transnet und GDBA zu einem Verzicht auf geplante Warnstreiks an diesem Donnerstag aufgefordert.

Der Aufruf zu Arbeitsniederlegungen sei angesichts bisher erzielter Verhandlungsfortschritte unangemessen, schrieb Bahn-Personalvorstand Norbert Hansen nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa an die Spitzen der beiden Gewerkschaften. "Deshalb bitten wir Sie, diesen Schritt im Interesse unserer Kunden und angesichts unseres erklärten Einigungswillens zu überdenken." Eine dritte Verhandlungsrunde ist für diesen Mittwoch in Frankfurt geplant.

Transnet und GDBA hatten am Montagabend zu ersten Warnstreiks an diesem Donnerstag aufgerufen. Die betroffenen Regionen und Uhrzeiten wollen sie erst am Mittwoch bekanntgegeben. Die Gewerkschaften wollen mit den Aktionen Druck für ihre Forderungen nach besser planbaren Arbeitszeiten und zehn Prozent mehr Geld für rund 130.000 Beschäftigte machen. Die Bahn hat bisher jeweils ein Prozent mehr Geld für 2009 und 2010 sowie Einmalzahlungen angeboten.

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