Märklin kommt nicht zur RuheBeratergeld zurückverlangt
Die Unternehmensberater des Spielwarenherstellers Märklin sollen nach Zeitungsangaben ohne erkennbaren Nutzen millionenschwere Honorare abgerechnet haben. Sie sollen daher zur Verantwortung gezogen werden. Allein vom internationalen Beratungsunternehmen Alix Partners werde eine siebenstellige Summe zurückgefordert.
Die Unternehmensberater des Spielwarenherstellers Märklin sollen nach Zeitungsangaben ohne erkennbaren Nutzen millionenschwere Honorare abgerechnet haben. Sie sollen daher zur Verantwortung gezogen werden, berichtet das "Handelsblatt" und bezieht sich dabei auf Firmeninsider. Allein vom internationalen Beratungsunternehmen Alix Partners werde eine siebenstellige Summe zurückgefordert. Märklin wollte sich dazu zunächst nicht äußern.
Laut Geschäftsbericht 2006 zahlte Märklin 5,13 Mio. Euro für Beratungen. In dieser Summe seien allerdings auch Leistungen von Rechtsanwälten und PR-Strategen enthalten, berichtet die Zeitung weiter. Insgesamt liegen die Zahlungen für Alix laut Insidern zwischen zwei und drei Mio. Euro. 2007 sei eine ähnliche Größenordnung erreicht worden.
Anfang der Woche wurde bekannt, dass der Geschäftsführer des traditionsreichen Modellbahnherstellers, Axel Dietz, das Unternehmen Ende des Jahres auf eigenen Wunsch verlassen wird. Nach einem Nachfolger wird noch gesucht. Dietz ist seit Februar 2007 Vorsitzender der Geschäftsführung. Zuvor hatte es immer wieder Spekulationen über einen Chefwechsel bei dem Spielwarenhersteller gegeben.