Hartnäckige GerüchteDresdner streicht 2.000 Stellen
Die zur Allianz gehörende Dresdner Bank streicht einem Zeitungsbericht zufolge mehr als 2.000 Stellen im Konzern. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf Finanzkreise vorab. Ein Sprecher der Bank lehnte eine Stellungnahme ab.
Die zur Allianz gehörende Dresdner Bank streicht einem Zeitungsbericht zufolge mehr als 2.000 Stellen im Konzern. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf Finanzkreise vorab. Ein Sprecher der Bank, die in den vergangenen Jahren weit über 10.000 Mitarbeiter abgebaut hat, lehnte eine Stellungnahme ab.
Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt, wird die Allianz-Tochter an diesem Donnerstag parallel zur erwarteten Bekanntgabe des Arbeitsplatzabbaus beim Mutterkonzern weitere Stellenstreichungen verkünden. Bei dem Bankhaus waren bereits in den vergangenen Jahren nach der Übernahme durch die Allianz tausende Jobs abgebaut worden.
Allianz-Controlling-Vorstand Helmut Perlet hatte bereits bei Vorlage der Quartalszahlen im Mai nicht ausgeschlossen, dass es zu einem weiteren Stellenabbau bei der Dresdner kommen könnte. Produktivität und Effizienz der Bank müssten weiter gesteigert werden, hatte Perlet erklärt und die Bekanntgabe entsprechender Maßnahmen angekündigt.
In dem "FAZ"-Bericht hieß es zudem, Experten gingen davon aus, dass die Frankfurter Allianz-Niederlassung vom erwarteten Jobabbau im deutschen Versicherungsgeschäft des Konzerns überproportional stark betroffen sein werde. Die Allianz hat ihre Sparte Frankfurter Versicherung komplett in den Konzern eingegliedert. "Dadurch werden viele Funktionen in Frankfurt überflüssig", zitierte die Zeitung einen Allianz-Kenner.