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Meldungen

Dienstag, 03. Juni 2008

Weniger Wachstum: Erdbeben bremst China

Die chinesische Zentralbank erwartet, dass sich der Wachstumstrend der chinesischen Volkswirtschaft stabilisiert. Die Gefahr einer Konjunkturüberhitzung sei wegen der US-Kreditkrise, der strikten Geldpolitik und der jüngsten Naturkatastrophen zurückgegangen.

Allerdings habe das Erdbeben in Sichuan die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung erhöht, erklärte die Forschungsabteilung der People's Bank of China (PBoC). Der hohe Inflationsdruck bleibe das größte Risiko für die Wirtschaft.

Die massiven Wiederaufbauanstrengungen nach dem Erdbeben würden unvermeidlich eine große Nachfrage nach Zement, Stahl und anderen Basismetallen wie Kupfer, Zink und Aluminium auslösen, heiß es weiter.

Steigende Preise

Die Inflationsrate hat in den jüngsten Monaten die Marke von acht Prozent überschritten, hauptsächlich angetrieben von den Preisen für Lebensmittel und Erdöl.

Die Forschungsabteilung empfahl, dass die Geldpolitik der PBoC weiterhin ein exzessives Kreditwachstum verhindern sollte.

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