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Samstag, 11. August 2007

Immobilienkrise: HomeBanc pleite

Die Kreditkrise in den USA hat ein weiteres Opfer gefordert. Der Hypothekenfinanzierer HomeBanc stellte zum Ende der Woche bei einem Gericht in Delaware einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts. Geplant sei die Schließung des Unternehmens, teilte HomeBanc mit Sitz in Atlanta mit und verwies auf eine "unhaltbare Geschäftsposition" in Folge der Krise am Hypotheken- und Immobilienmarkt.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Firma eingewilligt, die meisten ihrer Vermögenswerte an den Konkurrenten Countrywide Financial abzustoßen. Zu den größten Gläubigern von HomeBanc zählen nun den Angaben zufolge Sparten großer US-Banken wie JPMorgan Chase, KeyCorp und US Bancorp.

Im Zuge der Kreditkrise mussten bereits andere Hypothekenfinanzierer aufgeben - inzwischen auch solche, die ihr Geld mit weniger riskanten Hypotheken erwirtschafteten. So teilte zuletzt etwa American Home Mortgage Investment mit, pleite zu sein. Das Unternehmen aus Melville eröffnete seinen Aktionären, sie könnten davon ausgehen, dass letztlich nichts von ihrem Vermögen übrig bleibe.

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