Sonntag, 17. Mai 2009
Schlaflose Manager: Krise raubt Nachtruhe
Die Wirtschafts- und Finanzkrise raubt vielen Managern den Schlaf und führt zu ernsten Gesundheitsproblemen. Das ist das Ergebnis einer in Hamburg veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS unter 2.500 Führungskräften im Auftrag des Philips-Konzerns.
Danach schläft der durchschnittliche Manager 19 Prozent weniger als die empfohlenen acht Stunden pro Nacht. Rund 40 Prozent der Manager aus fünf verschiedenen Ländern gaben an, dass der gegenwärtige Zustand der Weltwirtschaft zu ihrem Schlafmangel führe. Die Mehrheit der Befragten (61 Prozent) sieht dadurch einen negativen Einfluss auf ihre Arbeit.
Unter den Befragten aus Deutschland erklärten 36 Prozent, sie würden weniger schlafen als noch vor einem Jahr. Das sind mehr als in den anderen Ländern USA, Japan, Niederlande und Großbritannien. "Schlaf ist nicht optional, sondern absolut wesentlich für die Gesundheit", sagte in Amsterdam David White, Vorstand der Medizintechnik-Sparte des Philips-Konzerns. Schlafprobleme würden oft nicht ernst genug genommen.
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