Archiv

Nach IndyMac-CrashStreicheln der Sparer

14.07.2008, 08:17 Uhr

Nach der Pleite des US-Baufinanzierers IndyMac ist der staatliche Einlagensicherungsfonds der US-Banken (FDIC) Sorgen vor dem Zusammenbruch weiterer Finanzinstitute entgegengetreten. "Die große Mehrheit der Banken in diesem Land ist sicher und finanziell gesund", erklärte FDIC-Chefin Bair. Die Aussicht auf einen weiteren Kollaps sei sehr gering.

Nach der größten Bankenpleite in den USA seit mehr als 20 Jahren ist der staatliche Einlagensicherungsfonds der US-Banken (FDIC) Sorgen vor dem Zusammenbruch weiterer Finanzinstitute entgegengetreten. "Die große Mehrheit der Banken in diesem Land ist sicher und finanziell gesund", erklärte FDIC-Chefin Sheila Bair.

Die Aussicht auf einen weiteren Kollaps sei sehr gering. Alle Kontoinhaber könnten zudem darauf bauen, dass ihre versicherten Einlagen geschützt seien. "Kein Sparer hat jemals einen Penny seiner versicherten Einlagen verloren."

Am Wochenende hatte die FDIC den größten unabhängigen börsennotierten US-Baufinanzierer IndyMac übernommen, nachdem das Institut im Zuge der Kreditkrise in massive Kapitalnöte geraten war.