Leiden unter AutobauernZulieferer melden Bedarf
Die Zulieferer der US-Autoindustrie haben bei der Regierung Hilfsbedarf angemeldet. Rund 25,5 Milliarden Dollar an Krediten würde der Verband, bei dem etwa 400 Betriebe organisiert sind, an Krediten benötigen. Das Finanzministerium verlangt dafür einen Entwicklungsplan, der den Ausweg aus der Krise aufzeigen soll.
Zwei Vereinigungen von US-Autozulieferern haben staatliche Nothilfekredite in zweistelliger Milliardenhöhe beantragt. Der Finanzbedarf könne sich auf 25,5 Milliarden Dollar (knapp 20 Milliarden Euro) summieren, erklärte ein Sprecher des Zulieferer-Verbandes Original Equipment Suppliers Association (OESA), der zusammen mit der Vereinigung Motor and Equipment Manufacturers Association (MEMA) einen Antrag auf Nothilfe beim US-Finanzministerium stellte. In den beiden Verbänden sind rund 400 US-Autozulieferer organisiert, die direkt unter der Krise bei den drei größten US-Automobilkonzernen General Motors (GM), Ford und Chrysler leiden.
Allein GM und Chrysler haben bereits Nothilfekredite von 13,4 Milliarden Dollar von der US-Regierung erhalten. Bis Dienstag müssen die beiden Unternehmen dem US-Finanzministerium einen vorläufigen Entwicklungsplan vorlegen, der einen Ausweg aus der Krise aufzeigen soll. Der endgültige Plan ist am 31. März fällig.