Wirtschaft

Der Gipfel-Tag: +++ n-tv.de Live-Ticker +++

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+++ 21:44 n-tv.de beendet den Live-Ticker zum Euro-Gipel +++

Details zum Hilfspaket finden Sie hier.

+++ 21.30 Hilfspaket ist 109 Milliarden Euro schwer +++

Das neue Hilfspaket für Griechenland wird einen Umfang von 109 Milliarden Euro haben. Der Beitrag der Banken wird mit 37 Milliarden Euro angegeben. Innerhalb der nächsten 30 Jahre wollen sich private Gläubiger mit 135 Milliarden Euro beteiligen.

+++ 21.23 Private Gläubiger mit 135 Milliarden dabei +++

Die privaten Gläubiger Griechenlands wollen sich im Laufe der kommenden 30 Jahre mit 135 Milliarden Euro an der Rettung des Landes beteiligen. Das sagt Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy.

+++ 21.15 Euro-Gipfel beschließt Hilfspaket +++

Die Staats- und Regierungschefs der 17 Euroländer einigen sich auf ihrem Gipfel in Brüssel auf ein Krisenpaket für Griechenland. Wie der EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy mitteilt, wurde eine entsprechende Abschlusserklärung angenommen. Details wurden nochn nicht mitgeteilt.

+++ 20.25 Weitere Gewinne im nachbörslichen Handel  +++

Deutsche Aktien legen im späten Handel weiter zu. Der L-Dax schloss bei 7304,49 Punkten, nachdem der Dax im Hauptgeschäft des Xetra-Handels um 0,95 Prozent auf 7290,14 Punkte gestiegen war. Der L-MDax ging bei 10.844,19 Punkten aus dem Späthandel.

+++  20.08 FDP will Bundestags-Sondersitzung +++

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler fordert die rasche Ansetzung einer Parlamentsdebatte zu den kommenden Beschlüssen des Euro-Gipfels. "Der Bundestag muss auf einer Sondersitzung über die Ergebnisse des EU-Krisengipfels beraten", sagt Schäffler. Der offensichtlich geplante Aufkauf griechischer Staatsschulden verstoße gegen einen Bundestagsbeschluss vom Februar dieses Jahres.

+++ 19.32 US-Börsen legen zu +++

Unter anderem Hoffnungen auf eine Linderung der Schuldenkrise durch den Euro-Gipfel locken die Anleger an die Wall Street. Die Schuldenkrise in Europa war in den vergangenen Wochen an den US-Börsen eine der größten Belastungen für die Aktienkurse. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann bis zum Nachmittag in New York 1,3 Prozent auf 12.733 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 legte um 1,4 Prozent auf 1344 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 2835 Stellen.

+++ 19.01 Bund verdient an Griechenland-Hilfe +++

Der Bund hat für seine Kredite an Griechenland bis Mitte des Jahres knapp 200 Millionen Euro an Zinsen eingenommen. Wie ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums mitteilte, sei der deutsche Kreditanteil an den Hilfen inzwischen auf 13,45 Milliarden Euro gestiegen. Bis zum 15. Juni hätten sich daraus 198 Millionen Euro an Zinsen ergeben. Insgesamt belaufen sich die europäischen Kredite für Griechenland inzwischen auf 65 Milliarden Euro.

+++ 18.33 IWF: Kredite an Griechenland hypothetische Frage +++

Der Internationale Währungsfonds  (IWF) hat die Frage, ob der Fonds Griechenland im Fall weiteren Bedarfs und bei Erfüllung alle Kriterien neue Kredite geben würde,  als "hypothetisch" bezeichnet. Bisher habe die griechische  Regierung den IWF nicht um weitere Kredite gebeten, sagt IWF-Sprecher David Hawley.

+++ 18.03 Deutsche Aktien im Aufwind +++

Erste Schritte zur Lösung der Euroschuldenkrise geben dem deutschen Aktienmarkt kräftig Auftrieb. Der Dax, der am Vormittag noch Verluste verbucht hatte, schloss 0,95 Prozent höher bei 7290,14 Punkten. Der MDax stieg um 0,54 Prozent auf 10 828,47 Punkte. Der TecDax gewann 0,66 Prozent auf 845,55 Punkte.

+++ 17:39 EU-Gipfel treibt den Euro +++

Die sich abzeichnende Einigung der europäischen Staats- und Regierungschefs bringt dem Kurs des Euro einen Höhenflug. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,4375 US-Dollar. In der Spitze war der Kurs sogar bis auf 1,4401 Dollar geklettert.

+++ 17:18 EU spricht von "Marshallplan" +++

Um die wirtschaftliche Erholung Griechenlands zu unterstützen, will die EU die für Athen vorgesehenen Hilfsgelder für schwache Regionen neu verteilen und spricht in diesem Zusammenhang von einem "Marshallplan".

+++ 16:50 Griechenland bekommt Kredite für 3,5 Prozent +++

Das von Pleite bedrohte Griechenland wird vom europäischen Krisenfonds EFSF mit frischem Geld zu niedrigen Zinsen versorgt werden. Es seien rund 3,5 Prozent geplant, heißt es in dem Entwurf für die Abschlusserklärung. Die Laufzeiten der Kredite sollen von bisher 7,5 Jahren auf bis zu 15 Jahre gestreckt werden.

+++ 16:45 Übergreifen der Krise soll verhindert werden +++

Im Entwurf für die Abschlusserklärung heißt es weiterhin, für gefährdete Länder könne es künftig "vorbeugende Programme" geben. Diese Programme sollten vom europäischen Krisenfonds für finanzschwache Eurostaaten EFSF finanziert werden. Spanien und Italien werden in diesem Zusammenhang nicht ausdrücklich genannt; für die Finanzmärkte sind die beiden großen südeuropäischen Volkswirtschaften aber seit längerem die nächsten Wackelkandidaten.

+++ 16:39 Finanzsektor unterstützt Griechenland +++

Erstmals in der dramatischen EU-Schuldenkrise will sich die Finanzbranche von sich aus an der Rettung eines Eurolandes beteiligen. Das geht aus dem Entwurf für die Abschlusserklärung des Gipfels hervor. "Der Finanzsektor hat seine Bereitschaft erklärt, Griechenland auf einer freiwilligen Basis mit einer Reihe von Optionen zu unterstützen", zitiert die Nachrichtenagentur dpa aus dem Papier. Zu der Unterstützung gehöre beispielsweise der Umtausch von griechischen Anleihen in neue Bonds mit längeren Laufzeiten.

+++ 15:00 Euro-Länder erleichtern Schuldenstaaten Rückzahlung von Krediten +++

Die Euro-Länder wollen den mit Notkrediten unterstützten Ländern die Rückzahlung der Hilfsgelder erleichtern. Das geht laut AFP aus dem Entwurf für einen Beschluss des Euro-Sondergipfels hervor. Demnach sollen für Griechenland, Irland und Portugal die Zinssätze ihrer Notkredite von 4,5 Prozent auf 3,5 Prozent gesenkt und die Rückzahlfristen von siebeneinhalb auf 15 Jahre verlängert werden.

+++ 14:49 Banken beteiligen sich mit 17 Milliarden Euro +++

Der Internationale Bankenverband (IIF) schlägt einem Dokument zufolge ein Modell vor, mit dem sich der Privatsektor mit 17 Milliarden Euro an einem zweiten Hilfspaket für Griechenland beteiligen würde. In dem Euro-Zonen-Dokument, aus dem die Nachrichtenagentur Reuters zitiert und das auf den 20. Juli datiert ist, wird der Finanzbedarf Griechenlands bis Mitte 2014 auf 173 Milliarden Euro beziffert. Davon sollten 28 Milliarden Euro durch Privatisierungserlöse der griechischen Regierung abgedeckt werden und weitere 57 Milliarden Euro durch die noch ausstehenden Hilfskredite aus dem ersten Paket. Demnach müssten die Euro-Zone, der Internationale Währungsfonds und der Privatsektor die verbleibenden 88 Milliarden Euro stemmen.

+++ 14:20 Euro-Rettungsfonds soll Schulden aufkaufen können +++

Um den Schuldenberg Griechenlands abzutragen, wird EU-Diplomaten zufolge ein Schuldenaufkauf durch den Euro-Rettungsfonds erwogen. Ein Entwurf für einen Beschluss des Euro-Sondergipfels sieht vor, dem Fonds den Erwerb von staatlichen Schuldtiteln zu erlauben. Dies war bislang nicht möglich. Mit diesem Instrument könnte versucht werden, Griechenland einen Teil seiner Schulden abzunehmen.

+++ 13:55 Spitzenbanker auch in Brüssel +++

Diplomaten bestätigen die Zeitungsmeldung aus der Nacht: Deutsche-Bank-Vorstandschef Josef Ackermann - der ja auch Vorsitzender des internationalen Bankenverbands IIF ist - nimmt am Gipfel in Brüssel teil. Der bislang ungenannte Franzose ist der Chef von BNP Paribas, Baudouin Prot.

+++ 13:33 Van Rompuy twittert: Arbeitsessen hat begonnen +++

Der Euro-Gipfel beginnt mit einem Arbeitsessen, teilt Ratspräsident Van Rompuy über Twitter mit. Zuvor hatte er geschrieben, er freue sich auf "konstruktive Diskussionen".

+++ 13:11 EU-Diplomat: Private Investoren beteiligt +++

Die Eurozone steuert auf ein neues Rettungspaket für Griechenland mit Beteiligung privater Investoren zu. Dabei habe Deutschland "im Wesentlichen" seine Linie durchgesetzt, zitiert die Nachrichtenagentur dpa einen EU-Diplomaten. Im Gegenzug werde der Krisenfonds zur Rettung wackelnder Eurostaaten (EFSF) zum Ankauf von Staatsanleihen genutzt. Die von Frankreich favorisierte Bankenabgabe werde zunächst nicht weiter verfolgt.

+++ 12:49 Euro-Gipfel beginnt im kleinen Kreis +++

Der Brüsseler Krisengipfel zu Griechenland beginnt mit einem Treffen von acht EU-Spitzenvertretern im kleinen Kreis. Beteiligt sind Kanzlerin Merkel, Frankreichs Staatspräsident Sarkozy, Eurogruppen-Chef Juncker, EZB-Präsident Trichet, IWF-Chefin Christine Lagarde, Griechenlands Premier Papandreou sowie EU-Ratspräsident Van Rompuy und Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

+++ 12:00 Merkel erwartet "neues Griechenland-Programm" +++

Eine Stunde vor dem offiziellen Beginn des Gipfels äußert Bundeskanzlerin Merkel sich zuversichtlich. "Ich gehe davon aus, dass wir ein neues Griechenland-Programm verabschieden können." Nach den Beratungen mit Frankreichs Präsident Sarkozy und enger Abstimmung mit EU-Ratspräsident Van Rompuy hoffe sie auf einen konstruktiven Tag. Mit dem neuen Griechenland-Programm "wollen wir die Probleme auch wirklich an der Wurzel anpacken", sagt die Kanzlerin. "Das heißt, die Schuldentragfähigkeit muss verbessert werden. Und die Wettbewerbsfähigkeit muss vor allen Dingen verbessert werden." Die Argumente von EZB-Präsident Trichet seien "angehört" worden.

+++ 11:34 Niederlande: Selektiver Zahlungsausfall Teil der Lösung +++

Ein teilweiser Zahlungsausfall Griechenlands ist nach niederländischen Angaben Teil der ins Auge gefassten Lösung in der Schuldenkrise. Deutschland und Frankreich hätten sich darauf geeinigt, dass ein solcher Schritt in Kauf genommen werden könne, um die angestrebte Beteiligung des Privatsektors an der Rettung Griechenlands zu ermöglichen, sagt der niederländische Finanzminister Jan Kees de Jager.

+++ 11:27 Juncker schließt "Selective Default" für Griechenland nicht aus +++

Die gegenwärtig in der Eurozone besprochenen Pläne für neue Finanzhilfen an Griechenland könnten nach Aussage des Eurogruppe Vorsitzenden Jean-Claude Juncker von Ratingagenturen als teilweiser Zahlungsausfall Griechenlands gewertet werden. Man sei zwar bemüht, ein solches Szenario zu verhindern, "kann eine solche Möglichkeit aber nie ausschließen", sagt Juncker. Eine mit den Gesprächen vertraute Person sagt Dow Jones Newswires: "Das Arbeitspapier, an dem wir nun arbeiten, suggeriert einen teilweisen Zahlungsausfall (selective default)".

+++ 11:07 Juncker erwartet keine Bankenabgabe, aber Beteiligung des Privatsektors +++

Ein weiteres Hilfspaket für Griechenland wird nach Einschätzung des luxemburgischen Regierungschefs Jean-Claude Juncker keine Abgabe des Bankensektors enthalten. "Ich habe den Eindruck, dass man sich nicht auf eine Bankensteuer einigen kann", sagt Juncker in Brüssel. Eine solche Abgabe hatte die französische Regierung vorgeschlagen. Zu einer angestrebten Gesamtlösung gehöre jedoch eine Beteiligung des Privatsektors, so Juncker. "Die wird es auch geben." Der Chef der Eurogruppe zeigt sich zuversichtlich, dass es auf dem Gipfel eine Einigung auf ein zweites Milliarden-Paket für das hochverschuldete Griechenland geben werde. Es sei "nützlich", dass Frankreich und Deutschland sich auf eine gemeinsame Linie festgelegt hätten.

+++ 11:05 Özdemir bei n-tv: Jede Lösung ist besser als keine +++

Grünen-Chef Cem Özdemir bei n-tv: "Jede Lösung ist besser als keine Lösung. Eines ist klar: Wenn man sich weiterhin mit temporären Lösungen versucht, aus der Krise herauszuschlingern, dann wird es die Märkte nicht beruhigen. Was die Märkte jetzt brauchen, ist ein Signal der politischen Führung. Denn im Kern haben wir ein Führungsproblem und erst in zweiter Linie ein Finanzproblem."

+++ 11:01 Anleiherückkauf im Fokus +++

Im Zentrum der Beratungen für die neue Milliardenhilfe für das hoch verschuldete Griechenland steht EU-Kreisen zufolge ein Rückkauf griechischer Anleihen. Der Anleiherückkauf sei die einzige Form einer Beteiligung privater Investoren, die eine Chance habe, keine Herabstufung von Rating-Agenturen nach sich zu ziehen, heißt es Reuters zufolge in Brüssel. Alle anderen Optionen würden zwangsläufig als teilweiser Zahlungsausfall gewertet.

+++ 10:20 Merkel trifft Papandreou +++

Am Vormittag will Merkel in Brüssel mit dem griechischen Regierungschef Giorgos Papandreou zusammenkommen.

+++ 10:20 Lenas Onkel bereitet Gipfel mit vor +++

Vor dem offiziellen Beginn des Gipfels treffen sich die Unterhändler der Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder, um eine Einigung vorzubereiten. Für die Bundesregierung nehmen Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen sowie Merkels europapolitischer Berater Nikolaus Meyer-Landrut teil - letzter ist ein Verwandter der Sängerin Lena.

+++ 09:47 Risikoaufschläge sinken +++

Die Risikoaufschläge von Staatsanleihen der angeschlagenen Staaten Spanien, Italien und Griechenland sind gesunken. Marktbeobachter begründen dies mit der wachsenden Hoffnung, dass die Staats- und Regierungschef nun doch eine Lösung präsentieren werden, um Griechenland vor der Pleite zu bewahren.

+++ 08:29 Asien-Börsen unentschieden +++

Die Aktienmärkte in Fernost präsentieren sich uneinheitlich. Die Anleger in Asien schwanken zwischen Hoffen und Bangen, ob das Tauziehen in den Schuldenkrisen auf beiden Seiten des Atlantiks glimpflich ausgeht.

+++ 00:36 Merkel und Sarkozy einig +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy finden eine gemeinsame Position zur Rettung des hoch verschuldete Griechenland. Sie sei mit EZB-Chef Jean-Claude Trichet und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy abgesprochen, teilt Regierungssprecher Steffen Seibert nach mehrstündigen Beratungen von Merkel, Sarkozy und Trichet im Kanzleramt mit.

+++ 00:14 Banker in Brüssel dabei +++

Eine Gruppe von Spitzenbankern um Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann wird einem Zeitungsbericht zufolge beim Euro-Sondergipfel in Brüssel dabei sein. Die Banker sollten in die Debatte um eine Beteiligung privater Gläubiger an den Hilfen für Griechenland eingebunden werden, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf diplomatische Kreise. Federführend seien Ackermann sowie der Chef einer privaten französischen Großbank.

Quelle: n-tv.de

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