Wirtschaft
Unter den etlichen Neugründungen sind einige Firmen mit großem Potenzial.
Unter den etlichen Neugründungen sind einige Firmen mit großem Potenzial.(Foto: imago/Westend61)
Mittwoch, 27. April 2016

Vielversprechende Jungfirmen: Zwölf junge Start-ups, die jeder kennen sollte

Ein Gastbeitrag von Alexander Hüsing

Überall gedeiht die Start-up-Szene. Grund genug, einige davon vorzustellen. Darunter Clue, eine Zyklus- und Fruchtbarkeits-App, HomeToGo, eine Suchmaschine für Ferienwohnungen, und ZenMate, ein Browser-Plugin.

Clue

Das Berliner Start-up Clue, eine Zyklus- und Fruchtbarkeits-App, ist schon lange ein waschechter Millionenhit. Bisher flossen rund 10 Millionen US-Dollar in das Start-up. Clue verfügt aktuell weltweit über mehrere Millionen aktive Nutzer.

Cobi

Das Frankfurter Bike-Startup Cobi sammelte von mehreren Investoren bereits rund zwölf Millionen Euro ein. Das 2014 gegründete Start-up möchte das gute alte Fahrrad per App intelligenter machen - unter anderem durch ein integriertes Navigationssystem oder eine Diebstahlsicherung.

eGym

eGym wurde 2012 von Florian Sauter und Philipp Rösch-Schlanderer gegründet. Das Münchner Unternehmen treibt seitdem die Digitalisierung der Fitnessbranche voran. Die eGym-Geräte stellen sich dabei auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Nutzer ein. 45 Millionen US-Dollar flossen zuletzt in das Unternehmen.

Finanzcheck.de

Seit der Gründung 2012 vermittelte Finanzcheck.de nach eigenen Angaben über eine Milliarde Euro an Konsumentenkrediten. Ketzerisch formuliert ist Finanzcheck.de ein weiterer, simpler Kreditvergleichsdienst. Das Start-up ist aber auch eines der bestfinanzierten FinTech-Unternehmen des Landes. Zuletzt flossen 33 Millionen Euro in das Hamburger Startup. Bereits Anfang des vergangenen Jahres sammelte die Jungfirma einen zweistelligen Millionenbetrag beziehungsweise zuvor einen mittleren einstelligen Millionenbetrag ein.

HomeToGo

Das Berliner Start-up HomeToGo positioniert sich als Suchmaschine für Ferienwohnungen. Internationale Investoren wie Insight Venture Partners pumpten gerade erst 20 Million US-Dollar in die Suchmaschine. Zuvor flossen bereits 8 Millionen Euro in das Startup. Zielgruppe des Startups sind Besserverdienende zwischen 35 und 55 Jahre, die meist Kinder haben und in Hotels Unsummen für ihren Urlaub bezahlten müssten.

Movinga

Movinga, im Januar 2015 von Bastian Knutzen und Chris Maslowski in Vallendar gegründet, startete zunächst als simple studentische Umzugshilfe. Wenige Wochen später erfolgte bereits die Umpositionierung zum Dienstleister für Komplettumzüge. Im März des vergangenen Jahres startete movinga dann mit dem neuen Konzept so richtig durch. Inzwischen, rund ein Jahr nach dem Start, arbeiten bereits knapp 500 Mitarbeiter für den Online-Umzugsdienstleister. Zuletzt flossen bereits 25 Millionen US-Dollar in Movinga.

Number26

Das Start-up Number26 wurde bereits im Februar 2013 gegründet. Das Unternehmen bietet unter anderem ein Girokonto inklusive Mastercard an. Die Hauptstädter bezeichnen sich selbst als "das Girokonto der Zukunft speziell für die Bedürfnisse von Smartphone-Nutzern". Anfang des vergangenen Jahres ging Number26 an den Start. Bekannte Investoren steckten bereits zehn Millionen Euro in Number26. Zuletzt wollte das Start-up weitere 40 Millionen aufnehmen.

relayr

Das Berliner Start-up relayr, das 2013 gegründet wurde, entwickelt Anwendungen für das Internet der Dinge – etwa das Hardware-Kit WunderBar. Bekannte Investoren wie Kleiner Perkins Caufield & Byers, Munich Venture Partners und JouleX-Mitgründer Tom Noonan investieren kürzlich elf Millionen US-Dollar in das Startup. Zuvor flossen bereits 2,3 Millionen in das Unternehmen.

Scalable Capital

In Scalable Capital, einen digitalen Vermögensverwalter, der 2015 an den Start ging, flossen bereits elf Millionen Euro. Das junge Unternehmen will mit dem vielen Geld zum "führenden automatisierten Investmentmanager in Europa" aufsteigen.

Spotcap

Die Berliner Online-Kreditplattform Spotcap bietet Kredite für kleine und mittelständische Unternehmen. Das Start-up aus dem Hause Rocket Internet war aber auch selbst äußerst aktiv in Sachen Geldeinsammeln - zuletzt flossen 31,5 Millionen Euro in Spotcap, das in Spanien, den Niederlanden und Australien aktiv ist.

Springlane

Das Düsseldorfer Unternehmen Springlane verkauft seit einigen drei Jahren Küchenhelfer, Messer und Geschirr. Springlane wurde von Lars Christian Wilde, Alexander Luik und Marius Till Fritzsche gegründet. Im vergangenen Jahr investierten mehrere Investoren stattliche elf Millionen Euro in das Küchen-Startup. Zuvor flossen bereits ein "mittlerer einstelliger Millionenbetrag" und ein weiterer "siebenstelliger Betrag" in das junge Unternehmen.

Watchmaster

Das Berliner Start-up Watchmaster, ein Marktplatz für gebrauchte und neue Luxusuhren, der von Stephan Heller (früher Groupon) und Ronny Ahlswede (früher Quandoo) gegründet wurde, ging erst im Juli 2015 offiziell an den Start. Inzwischen arbeiten bereits mehr als 70 Mitarbeiter für den Uhrenshop, der im April 2015 gegründet wurde und bereits ein Dutzend Länder in Europa abdeckt. Mehrere bekannte Investoren steckten bereits stattliche 15 Millionen US-Dollar in Watchmaster.

Dieser Artikel ist bereits zu einem früheren Zeitpunkt auf deutsche-startups.de erschienen.

Quelle: n-tv.de