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Freitag, 29. Januar 2010

Neue Raucherstudie: Aktiven schadets auch passiv

Die Erkenntnisse einer neuen Studie widerlegen die weitläufige Meinung, dass bei Rauchern die Risiken durch passives Rauchen im Vergleich zu denen des aktiven Rauchens vernachlässigbar seien.
Der Rauch kommt zurück: Und er schadet auch beim zweiten Mal.

Der Rauch kommt zurück: Und er schadet auch beim zweiten Mal.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Es ist bekannt, dass Raucher ihrer Gesundheit schaden, indem sie den Rauch einer Zigarette direkt einatmen. Jetzt belegt eine Studie, die im US-Magazin "Enviromental Health" veröffentlicht wurde, dass sie einem zusätzlichen  Risiko durch passives Rauchen ausgesetzt sind.

Maria Peccardo, die Leiterin der Studie, arbeitete zusammen mit Forschern des Nationalen Krebsforschungszentrums in Genua in Norditalien. Dort untersuchten sie die Belastung durch schädlichen Zigarettenrauch von Zeitungsverkäufern. Peccardo erklärt: "Wir haben Zeitungsverkäufer ausgewählt, da diese alleine in kleinen Zeitungsständen arbeiten. Das bedeutet: Der Zigarettenrauch in der Luft, die der jeweilige Verkäufer einatmet, hängt grundsätzlich mit der Zahl der Zigaretten zusammen, die er raucht."

Die Forscher fanden heraus, dass der Qualm, den die Probanden passiv einatmeten, einen bedeutenden Einfluss auf deren Gesundheit hat. Raucht jemand zum Beispiel 14 Zigaretten am Tag, so entspricht der passive Rauch, den er dadurch einatmet, zusätzlichen 2,6 Zigaretten. "Sowohl das aktive wie auch das passive Rauchen sollte also immer mit einberechnet werden, wenn Studien über die Gesundheit aktiver Raucher gemacht werden", schließt Peccardo.

fma

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