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Mittwoch, 15. April 2009

Blutungen im Hirn: Aspirin birgt Gefahren

Die Einnahme von Aspirin und ähnlichen Blutverdünnungsmitteln kann einer Studie zufolge bei älteren Menschen das Risiko von Gehirnblutungen erhöhen. Wie die US-Fachzeitschrift "Archives of Neurology" berichtet, untersuchten Forscher der Erasmus-Universität Rotterdam Patienten, die zur Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall Medikamente zur Blutverdünnung einnahmen. Dabei fanden sie heraus, dass Senioren, die mit den Medikamenten behandelt werden, eher zu so genannten Mikroblutungen im Gehirn neigen.

Mikroblutungen kommen im Alter häufig vor, wenn die Wände der Blutgefäße im Gehirn geschwächt sind. Die niederländischen Forscher sehen die Gefahr, dass sich Mikroblutungen bei Senioren, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, zu einer schweren Gehirnblutung ausweiten können. Bei einigen Menschen könnten die Risiken einer Gehirnblutung schwerer wiegen als der vorbeugende Nutzen von Blutverdünnern, heißt es in der Studie. Die Forscher hatten 1062 Patienten untersucht, die im Schnitt rund 70 Jahren alt waren.

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