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Das ist er. In wenigen Wochen wird der Hitzeschild in die Atmosphäre eintreten und verglühen. Bis dahin ist er von der Erde aus gut zu sehen.
Das ist er. In wenigen Wochen wird der Hitzeschild in die Atmosphäre eintreten und verglühen. Bis dahin ist er von der Erde aus gut zu sehen.(Foto: Marco Langbroek/ESA/dpa)

Außenarbeiten an der ISS: Astronauten verlieren Hitzeschild

Vier Schutzschilde wollen die Astronauten an der Internationalen Raumstation anbringen, da geht ein Hitzeschild verloren und schwirrt durchs All. Mit seinen 160 Zentimetern Länge und 60 Zentimetern Breite ist er gut erkennbar - von der Erde aus.

Bei Arbeiten an der Außenwand der Internationalen Raumstation (ISS) ist ein Hitzeschild im All verloren gegangen. Bei dem rund sechseinhalbstündigen Außeneinsatz wollten die US-Astronauten Peggy Whitson und Shane Kimbrough in der vergangenen Woche vier Schutzschilde anbringen, teilte die Europäische Weltraumorganisation Esa mit. Dabei sei es zu dem Vorfall gekommen. Es habe keine Gefahr für die Crew bestanden, hieß es.

Der verlorene Hitzeschild ist nach Angaben der Esa mit speziellen Kameras von der Erde aus zu sehen: Er ist 1,60 mal 0,60 Meter groß. Der Schild werde in einigen Wochen in die Atmosphäre eintreten und dabei verglühen.

Ein solch unbeabsichtigter Verlust sei wegen der Schwierigkeiten eines Außeneinsatzes nicht unerwartet, sagte Holger Krag von der Esa. Zu möglichen Folgen für die ISS durch den Verlust des Hitzeschilds teilte die Esa nichts mit.

Mit ihrem achten Außeneinsatz im All ist Whitson zur Frau mit den meisten Arbeitsmissionen im freien Weltraum geworden. Wie nun bekannt wurde, soll die 57-Jährige drei Monate länger als bislang geplant im All bleiben. Eigentlich hätte sie im Juni zurückkehren sollen.

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Quelle: n-tv.de

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