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Freitag, 03. Juli 2009

Männer gefährdeter als Frauen: Demenz-Risiko durch Singleleben

Dana und Emil Zatopek hoben bereits 2003 ihre Gläser, um auf ihre Goldene Hochzeit anzustoßen.

Dana und Emil Zatopek hoben bereits 2003 ihre Gläser, um auf ihre Goldene Hochzeit anzustoßen.
(Foto: picture-alliance / dpa)

Alleinlebende Menschen erkranken im hohen Alter häufiger an Krankheiten wie Demenz und Alzheimer als ihre in einer Partnerschaft lebenden Altersgenossen. Wie eine in der Fachzeitschrift British Medical Journal (BMJ) veröffentlichte Studie ergab, liegt das Risiko kognitiver Schwächen im Alter bei denen, die mit rund 50 Jahren ohne Partner leben, doppelt so hoch wie bei Menschen, die im mittleren Alter verheiratet oder in einer Beziehung sind. Beinahe dreimal so hoch lag das Risiko dann, wenn die Probanden im mittleren Alter geschieden oder verwitwet waren und keine neue Partnerschaft mehr eingegangen sind.

Für die Studie befragte das schwedische Karolinska-Institut in den 70er und 80er Jahren 2000 Menschen im Alter von rund 50 Jahren. Etwa 1400 von ihnen wurden 1998 erneut interviewt. Ein Grund für die Ergebnisse könne nach Angaben der Autoren der Studie sein, dass Partnerschaften auch "kognitive und soziale Herausforderungen" bedeuteten, was Demenz vorbeuge.

Bei der Studie traten zudem Unterschiede zwischen Männern und Frauen zutage - alleinlebende Männer waren gefährdeter als alleinlebende Frauen, im Alter an Demenz oder Alzheimer zu erkranken.

AFP

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