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Freitag, 13. März 2009

Insulin fördert Zellwachstum: Diät schützt vor Krebs

Eine kalorienreduzierte Ernährung kann die Entstehung und das Wachstum von Krebszellen verlangsamen oder verhindern. Amerikanische Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Diäten gegen bestimmte Krebsarten positiv wirken. Das teilt der Berufsverband Deutscher Internisten in Wiesbaden mit. Demnach ist ein bestimmtes Enzym in diesen Krebszellen für dessen Wachstum und Teilung zuständig. Dieses werde durch Botenstoffe wie Insulin aktiviert.

Verringert der Patient die Kalorienmenge, sinkt auch die Insulin-Ausschüttung. Nach Angaben der Experten vernichten sich dadurch einige Krebszellen von selbst. Tumorgewebe wachse langsamer oder bilde sich erst gar nicht. Allerdings bestehe die Gefahr, dass der Tumor nach Absetzen der Diät umso schneller wächst.

Insgesamt erhöhe Übergewicht nachweislich das Krebsrisiko, da bei einer ungesunden Ernährung wichtige Inhaltsstoffe fehlten, die das Tumorwachstum verhindern können. Um Krebserkrankungen vorzubeugen, empfehlen die Mediziner daher Bewegung und eine ausgewogene Ernährung.

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