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Eine Mutter mit ihrem Kind mit Down-Syndrom: Das Syndrom führt zu körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen.
Eine Mutter mit ihrem Kind mit Down-Syndrom: Das Syndrom führt zu körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen.(Foto: picture alliance / dpa)

Forscher schalten fehlerhaftes Chromosom aus: Durchbruch für Trisomie-21-Therapie

Forschern aus den USA ist nach eigenen Angaben ein Durchbruch für die Therapie des Down-Syndroms beim Menschen gelungen. Bei dem Syndrom liegen durch eine Genommutation das gesamte 21. Chromosom oder Teile davon dreifach vor. Den Genetikern von der Universität Massachusetts gelang es nun, das Chromosom, das das Down-Syndrom verursacht, im Labor auszuschalten.

In einem Beitrag für die Fachzeitschrift "Nature" führt das Team aus, wie es die dritte Kopie des Chromosoms 21 in menschlichen Zellen außer Gefecht setzte. "Wir hoffen, dass unser Grundlagennachweis spannende Wege weist, das Down-Syndrom neu zu untersuchen", erklärte die Zell- und Entwicklungsbiologin Jeanne Lawrence. Allerdings seien noch Jahre der Forschung erforderlich. Das Verfahren könnte helfen, Zellvorgänge bei der Krankheit besser zu erkennen und gezielte Behandlungsmethoden der degenerativen Symptome, wie etwa der Erkrankung an Demenz in relativ frühem Alter, zu entwickeln.

Down-Syndrom oder Trisomie 21 ist die meistverbreitete genetisch bedingte Krankheit, die mit geistiger Behinderung und einer verzögerten körperlichen Entwicklung einhergeht.

Quelle: n-tv.de

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