Dienstag, 18. November 2008
Nach Nierensteinbildung: Ernährung richtig anpassen
Die Zusammensetzung eines Nierensteins kann Hinweise darauf geben, wie sich neue Steine verhindern lassen. Eine wichtige Rolle spielt dabei dann eine angepasste Ernährung, erläutert der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden.
Die meisten Steine bestehen aus Kalziumoxalat, Kalziumphosphat oder Harnsäure. Menschen mit Kalziumoxalat-Steinen verzichten am besten auf Spinat, Erdnüsse, Kakao und Schokolade sowie Schwarz- und Grüntee. Bei Harnsäure-Steinen wird von häufigem Fleischkonsum abgeraten. Kalzium dagegen kann vor Nierensteinen schützen, da es im Darm die Aufnahme von Oxalat verringert.
Nierensteine entstehen, wenn bestimmte Salze im Urin nicht mehr gelöst bleiben und auskristallisieren. Wer Nierensteine in seinem Urin bemerkt, sollte diese für eine Analyse durch einen Nierenspezialisten aufbewahren, rät der BDI. Vorbeugen lässt sich mit einer fett- und kochsalzarmen Ernährung. Außerdem sollten täglich ein bis zwei Liter Flüssigkeit getrunken werden - in einem klaren, dünnflüssigen Urin können sich dem Verband zufolge keine Steine bilden.
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