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Noch ist nicht klar, ob die Ergebnisse vom Flughafen Köln/Bonn auf andere Flughäfen übertragbar sind.

Noch ist nicht klar, ob die Ergebnisse vom Flughafen Köln/Bonn auf andere Flughäfen übertragbar sind.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Montag, 01. März 2010

Kreislaufstörungen und Depressionen: Fluglärm macht krank

Nachtfluglärm erhöht das Krankheitsrisiko. Entsprechende Ergebnisse früherer Studien hat eine Untersuchung im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) bestätigt. Wie die Behörde mitteilt, ließ sich in einer medizinischen Studie im Umkreis des Flughafens Köln/Bonn nachweisen, dass das Risiko von Herzkreislauf-Erkrankungen mit der zunehmenden Lärmbelästigung durch nächtliche Flüge steigt. Bei Frauen liegt dort auch die Zahl der Depressionen signifikant höher als in Regionen, in denen die Bevölkerung keinen Belastungen durch nächtlichen Fluglärm ausgesetzt ist.

"Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass wir mehr tun müssen, um Bürgerinnen und Bürger vor Lärm zu schützen", erklärte UBA-Präsident Jochen Flasbarth. Es müsse mehr darüber nachgedacht werden, welche Nachtflüge wirklich notwendig seien. Das Ergebnis der UBA-Studie mit dem Titel "Risikofaktor nächtlicher Fluglärm" deckt sich nach Angaben der bundeseigenen Behörde unter anderem mit den Erkenntnissen eine Untersuchung im Umkreis verschiedener europäischer Airports, der so genannten HYENA-Studie aus dem Jahr 2008. Unklar ist laut UBA aber, ob sich das Resultat der Kölner Studie direkt auf die Umgebung anderer Flughäfen übertragen lässt. Der dortige Flughafen sei wegen seiner großen Zahl von Nachtflugbewegungen besonders.

AFP

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