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Boxer gibt es in verschiedenen Farben. Sie gelten als gesellige Tiere.
Boxer gibt es in verschiedenen Farben. Sie gelten als gesellige Tiere.(Foto: imago stock&people)

Teure Tierliebe: Forscher klonen verstorbenen Hund

Hundehalter lieben ihre Haustiere über alles. Kein Wunder, dass begüterte Fans der Vierbeiner auf die Idee kommen, ein verstorbenes Tier noch einmal haben zu wollen. Die Technik des Klonens und ein südkoreanisches Institut machen es möglich.

Ein britisches Pärchen erhielt in diesem Jahr ein besonderes Weihnachtsgeschenk von Stammzellforschern in Südkorea: einen geklonten Boxer-Welpen. Laura Jacques und ihr Partner Richard Remde waren laut koreanischen Medienberichten bei der Geburt des Hundes am ersten Weihnachtstag in der Klinik des Sooam-Forschungsinstituts in Seoul dabei.

Nach dem Tod ihres Hundes Dylan im Juni hatten sich die beiden entschieden, mit Hilfe einer anderen Hündin als Leihmutter aus seiner DNA einen Welpen klonen zu lassen. Dazu wurde Erbgut von Dylan in eine Eizelle eingesetzt, deren Zellkern entfernt wurde. Der neugeborene Welpe, den seine Besitzer Chance getauft haben, soll in den nächsten Tagen noch einen Bruder bekommen.

Die umstrittene Technik ist für die Forscher am Sooam-Forschungsinstitut zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden, seit das Team um Hwang Woo Suk 2005 den ersten Hund (Snuppy) klonte. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Yonhap verdient die Einrichtung rund 34 Milliarden Won (26 Millionen Euro) im Jahr mit dem Klonen von Hundewelpen. Jedes Hundebaby kostet die Kunden rund 100.000 US-Dollar (91.000 Euro).

Quelle: n-tv.de

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