Mittwoch, 14. Januar 2009
Riskante Hormonbehandlung: Gehirnschrumpfung droht
Hormontherapien, wie sie oft von Frauen in der Menopause in Anspruch genommen werden, können zur Gehirnschrumpfung führen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Wake Forest University Baptist Medical Center.
Dabei wurde bei Frauen, die regelmäßig Hormone genommen hatten, eine geringere Hirngröße gemessen als bei der Ursprungsmessung acht Jahre zuvor. Das Gehirnvolumen war im Schnitt um rund 2,5 Kubikzentimeter kleiner als bei Frauen, die keine derartige Therapie hinter sich hatten.
An der acht Jahre dauernden Studie nahmen 1400 Frauen teil, ihre Gehirne wurden zu Beginn und am Ende per MRT genau ausgemessen. Die Gehirnschrumpfung bei den mit Hormonen behandelten Frauen habe sich vor allem in Gegenden gezeigt, die wichtig sind für das Denken und für das Erinnerungsvermögen, erklärte Susan Resnick vom Nationalen Altersinstitut. Bei einer Kontrollgruppe von Frauen, die mit Placebos behandelt wurden, habe es keine Abnahme gegeben.
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