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Mehr als 1,5 Milliarden erwachsene Menschen auf der Welt sind übergewichtig. Hinzu kommen 500 Millionen Fettleibige sowie 170 Millionen Kinder, die entweder übergewichtig oder fettleibig sind. (Stand 2010)
Mehr als 1,5 Milliarden erwachsene Menschen auf der Welt sind übergewichtig. Hinzu kommen 500 Millionen Fettleibige sowie 170 Millionen Kinder, die entweder übergewichtig oder fettleibig sind. (Stand 2010)(Foto: picture alliance / dpa)

Ansporn für Fettleibige: Geld motiviert beim Abspecken

Fettleibige Menschen können durch finanzielle Anreize besonders stark zum Abspecken motiviert werden. Allerdings gibt es zwischen Männern und Frauen - wie so oft im Leben - einen kleinen Unterschied. Zu diesem Ergebnis kommt eine in Essen veröffentlichte Studie

In einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI). Wurde fettleibigen Menschen eine Prämie von 150 beziehungsweise 300 Euro zugesagt, wenn sie das von den Ärzten vorgegebene Abspeck-Ziel von sechs bis acht Prozent ihres Körpergewichts erreichen. Im Schnitt nahmen diese Teilnehmer laut RWI in einem Zeitraum von vier Monaten um durchschnittlich mehr als fünf Prozent ab - während in einer anderen Gruppe ohne Geldprämie der Abspeck-Wert nur bei 2,3 Prozent lag. Eine Gewichtsabnahme von mehr als fünf Prozent gilt den Angaben zufolge in der Medizin bei Fettleibigen häufig als die Schwelle, ab der sich die Gesundheit deutlich verbessert.

Die Untersuchung ergab nach Angaben des RWI außerdem, dass der finanzielle Ansporn auf Männer und Frauen unterschiedlich wirkt. Eine Verdoppelung der Belohnung hatte demnach bei den männlichen Teilnehmern keine merklich größere Gewichtsabnahme zur Folge, während die Frauen deutlich mehr Gewicht verloren als bei der niedrigeren Prämie.

An der Studie beteiligten sich rund 700 fettleibige Patienten im Alter zwischen 18 und 75 Jahren, die gerade einen Aufenthalt in einer baden-württembergischen Reha-Klinik hinter sich hatten.

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Quelle: n-tv.de

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