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Begehrte und gefährdete BeuteGentest unterscheidet Thunfische

20.12.2009, 12:55 Uhr

Ein neuer Gentest unterscheidet erstmals alle acht Thunfischarten. Damit ist es möglich, die gefährdeten Fische selbst dann zu identifizieren, wenn sie ausgenommen in der Auktionshalle liegen.

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Thunfische auf dem Fischmarkt in Tokio. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Ein neuer Gentest unterscheidet erstmals alle acht Thunfischarten. Damit gibt es die Möglichkeit, die vielfach gefährdeten Fische selbst dann sicher zu identifizieren, wenn sie unter einer Eisschicht, ausgenommen, ohne Kiemen und Organe in der Auktionshalle liegen. Das berichtet eine Gruppe um den spanischen Fischgenetiker Jordi Vinas von der Girona-Universität in Spanien. Die Resultate sind im Journal „PLoS One“ nachzulesen.

Thunfische gehören zur besonders begehrten Beute des Menschen. Das Fleisch ist bei Feinschmeckern beliebt, die hohe Summen zu zahlen bereit sind. Damit lohnen sich sowohl der massenhafte als auch der illegale Fang der Tiere, deren Bestand folglich gefährdet ist. Um das Fleisch auch im bereits verarbeiteten Zustand richtig zuordnen zu können, hatten die Forscher nach Unterschieden unter anderem in der Erbsubstanz der sogenannten Mitochondrien, das sind die winzigen „Kraftwerke“ der Zellen, gefahndet. Das genaue Verfahren steht nun öffentlich zur Verfügung und lässt sich in jedem entsprechend ausgerüsteten Labor anwenden.

Quelle: dpa