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Im September 2011 war Lolong im Agusan-Sumpf auf Mindanao gefangen worden.
Im September 2011 war Lolong im Agusan-Sumpf auf Mindanao gefangen worden.(Foto: picture alliance / dpa)

Mehr als sechs Meter lang: Größtes Zoo-Krokodil gestorben

Das größte in Gefangenschaft lebende Krokodil der Welt ist tot. Wie seine Pfleger in Bunawan auf der südphilippinischen Insel Mindanao erklärten, starb das Salzwasserkrokodil Lolong Sonntagnacht aus bislang unbekannten Gründen. "Das ist ein sehr, sehr trauriger Tag für uns", sagte eine Sprecherin von Bunawan. "Er hatte unsere Stadt berühmt gemacht." Es werde nun darüber nachgedacht, den Kadaver für die Nachwelt zu präparieren.

Das laut Guinness-Buch der Rekorde 6,17 Meter lange und mehr als eine Tonne schwere Reptil soll mindestens zwei Menschen gefressen haben, bevor es im September 2011 im Agusan-Sumpf auf Mindanao gefangen wurde. Seitdem kamen täglich etliche Besucher in den Krokodilpark von Bunawan, um Lolong zu sehen. Tierschützer hatten seine Freilassung in die Wildnis gefordert, weil das Gehege zu klein sei.

Woran das berühmt-berüchtigte Krokodil starb, ist noch unklar. Die Zeitung "The Philippine Star" berichtete, das Tier sei dahingesiecht, seitdem es vor drei Wochen ein Kabel gefressen hatte. Andere sprechen von einer Nylonschnur, die zu chronischem Durchfall geführt habe. Die Sprecherin der Stadt aber dementierte die Angaben. Lolong habe nur Fleisch bekommen, "es ist unmöglich, dass er irgendetwas anderes verschluckt hat".

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Quelle: n-tv.de

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