Mittwoch, 24. Oktober 2007
Umstellung auf Winterzeit: Ideal für die innere Uhr
Wenn in der Nacht zum kommenden Sonntag die Uhren auf Winterzeit umgestellt werden, verursacht das den meisten Menschen kaum Probleme. "Es ist definitiv ein Unterschied zur Umstellung auf die Sommerzeit. Die jetzige Rückumstellung fällt uns deutlich leichter", erklärte Professor Jürgen Zulley, Schlafforscher an der Universität Regensburg, in einem Gespräch. Durch die Umstellung auf die Winterzeit gibt es einen 25-Stunden-Tag - und dieser ist nach Erkenntnissen der Schlafforscher ideal für die innere Uhr.
"Wir können später ins Bett gehen und später aufstehen. Das ist für die meisten Menschen wesentlich einfacher, als eine Stunde früher aus dem Bett kommen zu müssen", so der Experte. Nach seiner Erfahrung treten im Herbst wenn überhaupt nur leichte Probleme auf: "Man wird vielleicht früher hungrig oder auch früher müde." Diese Schwierigkeiten würden sich aber nach ein bis zwei Tagen von selbst erledigen.
Fühlt sich jemand dauerhaft müde, geschafft und deprimiert, kann dafür nicht die Zeitumstellung verantwortlich gemacht werden. "Wir tauchen jetzt ein in die dunkle Jahreszeit und viele erwischt eine Art Herbst-Blues", sagt Zulley. "Da werden zwei Dinge miteinander vermischt, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben."
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