Suche
hier klicken, um den Ort für die Startseite festzulegen
Berlin
17
DO 10° / 19°
FR 12° / 15°
Wissen

Dienstag, 30. Dezember 2008

Fieber und Gelenkschmerzen: Influenza angekommen

Immer mehr Deutsche werden derzeit von Grippeviren heimgesucht. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin gibt es bundesweit deutlich mehr Fälle von Erkältungskrankheiten als noch vor einem Jahr um diese Zeit. "Wir sprechen zwar noch nicht von einer Grippewelle, doch Erkältungen und die Influenza sind in Deutschland angekommen", sagte Sprecher Günther Dettweiler. Derzeit seien Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen besonders betroffen, in Berlin und Brandenburg gebe es nur einen leichten Anstieg der Erkrankungen.

Die echte Virusgrippe (Influenza) sei im Unterschied zur Erkältung eine sehr schwere Erkrankung. "Sie bekommen schlagartig hohes Fieber, sind massiv eingeschränkt und haben Gelenkschmerzen", sagte der Sprecher. Hinzu käme häufig ein trockener Husten. Die Grippe könne einige Wochen dauern. "Das hängt auch vom Immunsystem ab." Vom Arzt verordnete Medikamente wirkten nur, wenn sie sehr rasch gegeben werden. Dettweiler empfahl Bettruhe: "Es ist besser zu Hause zu bleiben, als sich zur Arbeit zu schleppen und dort die Kollegen anzustecken."

Rund 85 Prozent aller Influenza-Erkrankungen gehen laut Institut derzeit auf den Virusstamm A/H3 zurück. "Gegen diesen Stamm schützt die Grippeschutz-Impfung gut", betonte der Sprecher. A/H3 habe schon in den Vorjahren Grippe verursacht, sei aber kein besonderes Virus. "Es macht durchaus noch Sinn, sich gegen Influenza impfen zu lassen", empfahl der Sprecher. Es dauere 14 Tage, bis sich der Schutz aufgebaut hat.

Eine Prognose für den Verlauf der Grippesaison kann laut Institut nicht abgegeben werden. "Die Infektketten könnten zum Beispiel wegen der Ferien jetzt auch unterbrochen sein", sagte Dettweiler.

Artikel versenden

Fieber und Gelenkschmerzen: Influenza angekommen

Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.