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Bei Angstzuständen und HerzflimmernMit Yoga kehrt Ruhe ein

04.04.2011, 09:39 Uhr
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Yoga unter Anleitung auf der grünen Wiese: Angst und Depressionen schwinden. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Yoga verbessert die Lebensqualität - vorausgesetzt, es wird regelmäßig praktiziert. Dreimal pro Woche sollte es wohl schon sein. Dann steht dem allgemeinen Wohlbefinden kaum noch etwas im Weg.

Regelmäßige Yoga-Übungen helfen einer Studie zufolge Herzpatienten, reduzieren Angst und Depressionen und befördern das soziale und mentale Wohlbefinden. "Es zeigt sich, dass Yoga einen wesentlichen Einfluss auf die Regulierung des Herzschlags von Patienten hat und deren Lebensqualität generell verbessert", sagte der Autor der Studie und Mediziner des Universitätsklinikums im US-Bundesstaat Kansas, Dhanunjaya Lakkireddy, bei der Vorstellung der Studie in New Orleans.

Für die Studie wurden 49 an Herzflimmern leidende Patienten untersucht, die erstmals an Yoga-Übungen teilnahmen. In den ersten drei Monaten wurden die Patienten im Rahmen ihrer üblichen Sportaktivitäten beobachtet, in den folgenden drei Monaten nahmen sie drei Mal pro Woche an Yoga-Übungen unter Anleitung eines zertifizierten Lehrers teil und sollten zudem zu Hause mit einer DVD üben.

Wie sich zeigte, führte die Vermittlung des Yogas zu einer deutlichen Reduzierung des unregelmäßigen Herzschlags im Gegensatz zu den selbstvorgenommenen Übungen. Zudem zeigten die Aufzeichnungen der Patienten, dass durch die Übungen Angst- und Depressionszustände zurückgingen und Körperfunktion, das allgemeine Wohlbefinden, Vitalität, Sozialleben und mentale Gesundheit befördert wurden.

Quelle: AFP