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Norwegen, Dänemark, Island und die Schweiz rangieren ganz oben.
Norwegen, Dänemark, Island und die Schweiz rangieren ganz oben.(Foto: dpa)

Erster Platz neu belegt: Norweger sind am glücklichsten

Seit 2013 ist jedes Jahr am 20. März der Internationale Tag des Glücks - so legte es die UN-Hauptversammlung fest. Forscher untersuchen dafür regelmäßig, wo die Menschen am glücklichsten sind. Deutschland stagniert.

Norwegen ist nach einer Studie internationaler Experten das glücklichste Land der Welt. Das skandinavische Land eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht, den die Fachleute in New York zum fünften Mal vorlegten. Norwegen löst damit das zuvor dreimalig erstplatzierte Dänemark ab.

Im vergangenen Jahr lagen die Norweger noch auf Rang vier. In den bisherigen Ausgaben des Berichts hatte es nur einmal 2015 die Schweiz an die erste Stelle geschafft. Sie findet sich diesmal auf dem vierten Platz wieder. Alle anderen Top-Five-Ränge sind vom hohen Norden belegt: neben Norwegen sind das Dänemark, Island und Finnland. Dahinter kommen die Niederlande, Kanada, Neuseeland, Australien und Schweden.

Länderdaten und Selbstwahrnehmung

Deutschland stagniert auf Platz 16 - hinter den USA, Israel und Costa Rica. Ganz hinten liegt die Zentralafrikanische Republik. Mit Ausnahmen unter anderem von Syrien, Afghanistan, Haiti, der Ukraine und dem Jemen liegen auch die meisten anderen Länder der 30 hintersten Ränge in Afrika. Für den Bericht haben internationale Forscher 155 Länder untersucht.

Der Bericht verbindet Länderdaten mit Befragungen über die Selbstwahrnehmung der Bewohner. Er berücksichtigt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, die durchschnittliche Lebenserwartung, die gefühlte Unterstützung aus dem eigenen sozialen Umfeld sowie das Vertrauen in Regierung und Unternehmen mit Blick auf Korruption. Es geht auch um die von den Befragten empfundene Freiheit, grundlegende Entscheidungen für das eigene Leben treffen zu können, sowie die Großzügigkeit der Befragten bei Spenden.

Negative Faktoren wie Sorgen, Trauer und Wut spielen auch eine Rolle. Der diesjährige Bericht stützt sich auf Daten aus den Jahren 2014 bis 2016.

Quelle: n-tv.de

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