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Keine Fotomontage: Aufgerissene Erde im ausgetrockneten Rheinufer in Düsseldorf. (Archivfoto vom 16.07.2003).
Keine Fotomontage: Aufgerissene Erde im ausgetrockneten Rheinufer in Düsseldorf. (Archivfoto vom 16.07.2003).(Foto: picture-alliance/ dpa)

Folge des Klimawandels: Rhein trocknet öfter mal aus

Deutschland gehört zwar zu jenen Weltregionen, die der Klimawandel nach Ansicht von Experten am spätesten trifft, dennoch müssen die Bundesbürger in Zukunft mit mehr Überschwemmungen und Hitzerekorden über 42 Grad rechnen. Flüsse wie der Rhein werden das zu spüren bekommen.

Der Klimawandel wird Deutschland mehr Überschwemmungen und Hitzerekorde über 42 Grad bringen. Eine weitere Folge sei, dass Flüsse wie der Rhein "öfter mal austrocknen", sagte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), der "Zeit". Deutschland gehöre aber zu jenen Weltregionen, die der Klimawandel am spätesten treffe.

Einen "Klimaschock" würden dagegen Menschen in tropischen Regionen erleben: Sollte die mittlere Temperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um vier Grad steigen, würde Afrika "regelrecht in einen Schraubstock" geraten, sagte Schellnhuber.

Dem Wissenschaftler zufolge sind die Folgen einer ungebremsten Erderwärmung "dermaßen abschreckend, dass wir alles daransetzen sollten, den Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen". Schellnhuber räumte allerdings ein, dass dies "schwierig" sei. Technisch und ökonomisch spreche aber "im Prinzip nichts dagegen". Was bisher fehle, sei allein "politischer Wille", sagte der Klimaforscher wenige Tage vor Beginn des Weltklimagipfels in Doha im Golfstaat Katar.

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Quelle: n-tv.de

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