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Aus dem NASA-Archiv: Sonnenfleck 162. Von einem Ende zum anderen misst er zehn Erddurchmesser.

Aus dem NASA-Archiv: Sonnenfleck 162. Von einem Ende zum anderen misst er zehn Erddurchmesser.
(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Mittwoch, 10. März 2010

Bild-Dokumentation geglückt: Sonnenfleck erstmals beobachtet

Freiburger Sonnenphysiker haben mit ihrem Teleskop in Teneriffa weltweit erstmals die "frühkindliche Entwicklung" eines Sonnenflecks beobachtet. Durch eine eigens entwickelte Optik und Bildkonstruktionen habe das Forscherteam erstmals detaillierte Bilder von dem kosmischen Vorgang aufgenommen, teilte das Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik mit. Viereinhalb Stunden verfolgten die Forscher, wie der dunkle Kernschatten von zwei hellen Lichtbrücken durchsetzt wurde und sich schließlich ein strahlenförmiger Ring um den Sonnenfleck zeigte.

Die Beobachtung ist für die Sonnenforscher auch deswegen so interessant, weil in einem Sonnenfleck ein Magnetfeld herrscht, das zehntausend Mal stärker ist als das Erdmagnetfeld. Dadurch gelangt nicht so viel Energie in den Fleck und er wird kühler und somit dunkler als seine Umgebung. Die fünf Forscher veröffentlichen ihren Erfolg in der nächsten Ausgabe von "Astronomy and Astrophysics".

dpa

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