Dienstag, 02. Dezember 2008
Im Schatten der Finanzkrise: Sparen an der Gesundheit
Die Finanzkrise lässt nach Erkenntnissen der Krankenkasse DAK viele Menschen bei ihrer Gesundheit sparen. Nach dem Ergebnis einer aktuellen Umfrage wolle jeder vierte Hesse (25 Prozent) eine nötige Zahnbehandlung ins nächste Jahr verschieben, teilte die DAK Südwest in Frankfurt mit. Jeder dritte hessische Bürger wende anstelle teurer Arzneimittel lieber bewährte Hausmittel an. Wellness-Angebote wie Sauna oder Massagen hielten sogar 49 Prozent der Bürger in Hessen für verzichtbar. Nach DAK-Angaben wurden zwischen dem 10. und 20. November 500 Erwachsene befragt.
Besonders die junge Generation wolle bei der Gesundheitsvorsorge sparen. Jeder dritte Hesse der 18- bis 29-Jährigen plane, den Sportverein oder das Fitnessstudio zu kündigen.
"Die Ergebnisse überraschen uns nicht", sagte DAK-Landeschef Günter Krüchten. Er rät, nicht zuerst an der Gesundheit zu sparen. Reichlich Bewegung und eine ausgewogene Ernährung wirkten sich positiv auf die Gesundheit aus, Krankheiten könnten so vermieden werden.
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