Dienstag, 09. Februar 2010
"Hot-Spot" der Meeresforschung: Unterwasserlabor wird gebaut
Vor Helgoland haben Forscher mit dem Bau eines in der Nordsee einzigartigen Unterwasser-Experimentierfelds begonnen. Mit modernster Sensortechnik sollen dort klimabedingte und andere vom Menschen verursachte Veränderungen untersucht werden, teilte das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven mit. Beim Projekt "Margate" sollen meeresbiologische Daten zeitlich und räumlich erfasst und online gestellt werden.
"Das Projekt gibt uns die Möglichkeit, Experimente nicht nur im Labor, sondern unter Wasser direkt in der Nordsee über längere Zeiträume durchzuführen - was bisher nur mit Hilfe von großen und teuren Forschungsschiffen möglich war", sagte der Leiter des AWI- Tauchzentrums Philipp Fischer. "Aufgrund der einmaligen Lage der Insel Helgoland weit vor der deutschen Küste, inmitten der stark vom Klimawandel betroffenen Nordsee, sehen wir Helgoland als strategischen "Hot-Spot" der Meeresforschung."
Bei dem Projekt sollen Unterwassersteckdosen eingesetzt und verschiedene Möglichkeiten erkundet werden, wie man wissenschaftliche Instrumente bei Windstärke 12 unter Wasser sturmsicher verankern kann. "Wir sehen "Margate" nur als den ersten Schritt einer notwendigen Entwicklung, die Erforschung der Meere auch dorthin zu bringen, wo sich das Leben im Meer abspielt, nämlich unter Wasser", sagte Fischer.
dpa
Wissen
-
Früherer und häufiger Exodus
Tumore für Raucherinnen tödlicher
-
Fundsache, Nr. 1114
Geologen finden 30.000 Fossilien
-
Therapie besser verkraften
Krebspatienten sollen Sport treiben
-
Schwerwiegendes Problem
Die Last mit XXL-Patienten
-
Zu viel Pizza und Pasta
Italiens Kinder sind die dicksten
-
Neue Analyse gibt Auskunft
Alter der Milchstraße bestimmt
-
Neue Analyse gibt Auskunft
Alter der Milchstraße bestimmt
-
Winzige Amphibie
Leuchtend gelber Frosch entdeckt
-
Model im 21. Jahrhundert?
Sixtina wäre chancenlos
-
Fundsache, Nr. 1113
Zauber an der Höhlenwand
-
Die historische Perspektive
Nebenprodukt in Vielvölkerreichen
-
Die Migrantinnen-Perspektive
Hosgörü meint Wohlwollen