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Das Gomphotherium ist das Fossil des Jahres 2013.
Das Gomphotherium ist das Fossil des Jahres 2013.(Foto: picture alliance / dpa)

Fossil des Jahres: Ur-Elefant lebte überall

Ein Gomphotherium - ein Ur-Elefant - ist das Fossil des Jahres. Das ausgestorbene Rüsseltier wurde vor über 30 Jahren im Inn entdeckt. Einst lebte es auf der ganzen Welt.

Zwischen den vier Stoßzähnen schwingt kein Rüssel mehr. Aber die zwölf Millionen Jahre alten Knochen des Gomphotheriums, einer Ur-Elefantenart, sind noch alle da. Darum sei es nun zum "Fossil des Jahres 2013" gekürt worden, teilte das Paläontologische Museum München mit, in dem das Skelett steht.

Das Gomphotherium lebte fast bis zum Ende der letzten Eiszeit in vielen Regionen der Welt, doch ein vollständiges Skelett wie das Münchner wurde bisher nirgends gefunden. "Deswegen ist es ein sehr wichtiges Referenzstück, um den Ablauf der Erdgeschichte zu verdeutlichen", sagte Gertrud Rößner, die als Konservatorin des Museums für fossile Säugetiere zuständig ist.

Hobby-Angler entdeckt Skelett

Das Museum bewarb sich 2011 um den Titel "Fossil des Jahres" und wurde nun von der Paläontologischen Gesellschaft in Frankfurt am Main dafür ausgezeichnet. Die Gesellschaft vergibt den Titel seit 2008.

Das Skelett des Ur-Elefanten wurde bereits 1971 in Bayern entdeckt, in der Nähe von Gweng im Kreis Mühldorf am Inn. Ein Hobbyangler sah den Schädel im Inn liegen. Da das Skelett zum Teil unter Wasser lag, war es von der Strömung schon leicht beschädigt.

Im Paläontologischen Museum steht heute nur ein Abguss der ursprünglichen Knochen. Bei der offiziellen Präsentation können die geladenen Gäste allerdings einen Blick auf die Originalknochen werfen.

Quelle: n-tv.de

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