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New Orleans im August 2005 nach Hurrikan "Katrina". 1800 Menschen kamen damals durch eine Sturmflut ums Leben.
New Orleans im August 2005 nach Hurrikan "Katrina". 1800 Menschen kamen damals durch eine Sturmflut ums Leben.(Foto: picture alliance / dpa)
Sonntag, 10. September 2017

Große Bedrohung für Florida: Was Sturmfluten so gefährlich macht

Es ist nicht der Wind allein, der Hurrikans so gefährlich macht. Es sind auch die Wassermassen, die er Richtung Küste drückt. Sie können kilometerweit ins Landesinnere vordringen. Das droht nun auch Florida.

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Sturmfluten sind während eines Hurrikans oft die größte Gefahr für Menschenleben: Nach Angaben der US-Ozean- und Wetterbehörde NOAA kamen die meisten der 1800 Todesopfer des Hurrikans "Katrina" im Jahr 2005 durch eine Sturmflut ums Leben. Durch den Wirbelsturm "Irma" drohen dem US-Bundesstaat Florida an der Küste Wasserstände von bis zu 4,50 Meter über Normalhöhe.

Wie entsteht eine Sturmflut?

Sturmfluten entwickeln sich, wenn starker Wind über den Ozean fegt und die Wassermassen in Richtung der Küste drückt. So entstehen dort sehr hohe Wasserstände, unabhängig von den Gezeiten und Regenfällen.

Was macht Sturmfluten so gefährlich?

Sturmfluten sind tückisch, denn sie beginnen bereits, bevor ein Hurrikan auf Land trifft. Die Wassermassen können dutzende Kilometer ins Landesinnere vordringen und Gebäude und Straßen in kürzester Zeit unter Wasser setzen. Diese Unberechenbarkeit macht es schwer, Menschen rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

Welche Faktoren beeinflussen Sturmfluten?

Neben der Windstärke und der Größe des Sturms hängt das Ausmaß einer Sturmflut auch von anderen Faktoren ab. Die US-Wetterbehörde NOAA nennt hier vor allem die Beschaffenheit des Meeresgrunds. Bei flachen Ufern können die Wassermassen bis ins Hinterland vordringen, steil ansteigender Meeresgrund erschwert dies. "Irma" sollte die Westküste Floridas entlangwandern. Dort könnte eine Sturmflut nach Angaben von Meteorologen bis zu elf Kilometer ins Landesinnere vordringen.

Welchen Effekt hat der Klimawandel?

In den kommenden Jahrzehnten könnten Sturmfluten wegen steigender Meeresspiegel und erhöhter Wassertemperaturen stärker ausfallen. Wissenschaftlichen Studien zufolge könnten sie auch weitaus häufiger geschehen.

Quelle: n-tv.de

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