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Auch Möhren sind manchmal einfach nicht süß genug.
Auch Möhren sind manchmal einfach nicht süß genug.(Foto: dpa)

So einfach kann das sein: Wie Kinder Gemüse-Esser werden

Eine Forscherin hat ein Rezept gefunden, mit dem Kinder auch leicht bitteres Gemüse gerne essen. Es ist schon fast zu einfach – sie gibt einfach Zucker hinzu. Nachdem sich der Nachwuchs an den Gemüsegeschmack gewöhnt hat, geht es dann auch ungesüßt.

Welche Eltern haben nicht ihre liebe Not, ihren Kleinen leicht bittere Gemüse wie Broccoli oder Rosenkohl schmackhaft zu machen? "Ein kleines bisschen Zucker im Kochwasser macht Kinder zu Gemüse-Essern", verrät die Ernährungswissenschaftlerin Valerie Duffy von der Universität von Connecticut. Bei Versuchen in Kindergärten hätten sogar die Jüngsten so ihre Abneigung gegen Grünes überwunden, berichtete Duffy auf dem Kongress des weltgrößten Wissenschaftsverbandes AAAS.

Den Nährwert mindere der Zucker nicht, und wenn sich die Kleinen erst an das Gemüse gewöhnt hätten, könne die Beigabe reduziert werden. "Kinder haben eine weit größere Vorliebe für Süßes als Erwachsene. Das liegt einfach in unserer Biologie", ergänzte die Biopsychologin Julie Mennella vom Monell Chemical Senses Center in Philadelphia. Bei Tomaten empfehlen die Experten deshalb, kleinen Kindern von Natur aus süßere Sorten wie Cherrytomaten zu servieren.

Besonders schwer haben es laut Mennella die Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft oder in der Zeit des Stillens selbst kein Gemüse verzehrt hatten. Sie treffe der bittere Beigeschmack besonders hart, während sich andere Kinder schon als Fötus durch die Ernährung der Mutter etwas an den Geschmack von Grünem gewöhnt hätten.

Quelle: n-tv.de

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