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Buenos Aires in der Satellitenaufnahme (unten rechts). Nun wurde eine prähispanische Siedlung unter der Stadt gefunden.
Buenos Aires in der Satellitenaufnahme (unten rechts). Nun wurde eine prähispanische Siedlung unter der Stadt gefunden.(Foto: Earth Sciences and Image Analysis Laboratory, NASA Johnson Space Center - eol.jsc.nasa.gov)
Sonntag, 09. April 2017

Fundsache, Nr. 1349: Präkolumbische Siedlung in Buenos Aires

Die Geschichte von Buenos Aires begann nicht erst mit den Spaniern, die die Stadt gründeten. Schon lange vorher lebten dort Jäger und Sammler. Davon zeugen nun Ausgrabungsstücke. Sie gelten als die wichtigste Entdeckung der Stadt.

Archäologen haben in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires eine präkolumbische Siedlung entdeckt. Bei Ausgrabungen nahe der Autorennstrecke seien Tonscherben, Pfeile und Reste hölzerner Bauwerke zu Tage gefördert worden, berichtet die Zeitung "Clarín". Im 12. und 13. Jahrhundert hätten dort Jäger und Sammler gelebt.

"Das ist die wichtigste archäologische Entdeckung in der Stadt", sagte der Direktor für urbane Archäologie an der Universität von Buenos Aires, Daniel Schávelzon. "Dass wir diese prähispanische Siedlung unter Buenos Aires gefunden haben, ändert die Geschichte."

Buenos Aires wurde 1536 von dem spanischen Konquistador Pedro de Mendoza gegründet. In der Anfangszeit wurde die Stadt immer wieder von Indios angegriffen und vorübergehend sogar aufgegeben. Im Gegensatz zu anderen lateinamerikanischen Ländern leben heute nur noch sehr wenige Indigene in Argentinien.

Quelle: n-tv.de

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