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Weiße Sandstrände - auch das ist Japan. Das überrascht sicher viele Urlauber.
Weiße Sandstrände - auch das ist Japan. Das überrascht sicher viele Urlauber.
Montag, 06. November 2017

n-tv Spezial Japan: Okinawa - subtropisches Paradies im Süden

Japans Süden überrascht Besucher mit einem subtropischen Feeling. Unzählige Inseln zeigen eine Blumenpracht sowie tolle Unesco-Weltkulturerbestätte, die Japan-Besucher unbedingt sehen müssen.

Subtropisches Paradies mit kristallblauem Meer, weißen Sandstrände, Artenreichtum: Sicherlich haben nur wenige solche Bilder im Kopf, wenn sie sich Orte in Japan vorstellen. Aber die Okinawa Inselkette ist so ein ganz besonderer Ort - und besitzt sogar stolze neun Unesco-Weltkulturerbestätten. Dazu gehören: Die Überreste der Burg Nakijin, die Ruinen der Burg Zakimi, die Fragmente der Burg Katsuren, die Überreste der Burg Nakagusuku, die Ruinen des Schlosses Shuri, das Königliche Mausoleum Tama-udun, das Steinerne Tor Sonohyan-utaki, der Königliche Garten Sikina-en und die heilige Stätte Sefa-Utaki.

Eine Artenvielfalt, die Taucher staunen lässt.
Eine Artenvielfalt, die Taucher staunen lässt.

Die Okinawa Präfektur besteht aus den Ryukyu Islands, 160 Inseln unterschiedlichster Größen, die weit verstreut zwischen Kyushu, der südwestlichsten der vier Hauptinseln Japans, und Taiwan die Okinawa-Inselgruppe bilden. Der südlichste Punkt von Okinawas Hauptinsel ist Cape Kyan, der nördlichste Punkt ist Cape Hedo. Die Hauptstadt der Präfektur ist Naha.

Große Arten- und Tiervielfalt

Die Temperaturen im Winter ähneln den Frühlingstemperaturen von Tokio und Osaka, entsprechend warm und angenehm ist es damit das gesamte Jahr hindurch. Dank Okinawas subtropischem Klima können Besucher zu jeder Jahreszeit eine tolle Blütenpracht bewundern, angefangen beim Taiwan Kirschbaum, der weit vor der Saison der regulären Kirschblüte Japans zur Blüte kommt, über die roten Deigo-Blumen und farbenprächtigen Bougainvilleas, bis hin zu den rein weißen Osterlilien.

Eine Landschaft, die zum Verweilen einlädt.
Eine Landschaft, die zum Verweilen einlädt.

Dazu kommt eine Vielfalt seltener Arten wie die Iriomote Wildkatzen auf Iriomote-jima Island, die als bedrohte Tierart gelten. Mit seiner kristallblauen See, den weißen Sandstränden und den farbenprächtigen Fischen, die durch die Korallen tanzen, findet sich hier ein Urlaubsressort, das auch für Taucher von besonderer Attraktivität ist.

Von Whale Watching bis Wassersport 

Historisch interessant ist, dass Okinawa über 450 Jahre bis in das 19. Jahrhundert hinein als Königreich Ryukyu als eigener Staat unabhängig von Japan war. Einige heute als typisch japanisch geltende kulturelle Eigenheiten sind auf das Königreich zurückzuführen. So führte das in Ryukyu eingeführte Waffenverbot zur Entwicklung verschiedener Kampfkünste, die teilweise waffenlos, teilweise unter Verwendung von zu Waffen umfunktionierten Werkzeugen das Verbot umgingen. Dazu gehören beispielsweise Karate, Kobudo und Tode.

Ein Besuch auf Okinawa ist zu allen Jahreszeiten interessant: Die opulente Blumenpracht und Whale Watching im Winter und Frühling, Wassersport und traditionelle Kunstvorführungen im Sommer bieten für Urlauber das gesamte Jahr über sehenswerte Attraktionen.

Weitere Informationen hier.